Das Betonschiff

Ein Betonschiff ist ein Schiff mit einem Rumpf aus Beton, der mit Stahl oder mit anderen geeigneten Bewehrungseinlagen versteift ist (Wikipedia).

Gibt es abstrusere Vorstellungen wie ein Schiff aus Beton? Wohl kaum! Jedenfalls fällt es mir schwer. Es gibt aber tatsächlich einige Vorteile gegenüber den bekannten Bauweisen aus Holz, Stahl oder Kunststoff:

  • sehr widerstandsfähig
  • kein Schädlingsbefall, wie etwa bei Holz
  • deutlich weniger Anhaftungen von Algen und Meerestieren
  • geringer Aufwände für Pflege und Instandhaltung

Natürlich ergeben sich auch Nachteile, wie:

  • deutlich höheres Gewicht
  • dadurch schlechtere Manövrierfähigkeit und
  • höhere Betriebskosten

Schon im 19.Jahrhundert erkannte man die Möglichkeiten und baute erste Boote z.B. in den Niederlanden und Italien. Im 20.Jahrhundert baute man auch in Deutschland erste Betonschiffe, was allerdings erst einmal nicht in einen Serienbau überging. Ab 1940, aufgrund veränderter Bauweise (Schalenbauweise) konnten man jedoch in Deutschland in Serie gehen. Es sollen wohl 50-200 Stück gewesen sein. Und kaum zu glauben, aber durch die lange Lebensdauer sind heute noch Betonschiffe im EINSATZ!

Einige „bekannte“ Betonschiffe liegen als Museumsschiffe oder Gastronomieschiffe in verschiedenen Häfen. Eines liegt vor Redentin auf einer Sandbank.

„Das Betonschiff von Redentin wurde zwischen 1943 und 1944 in Ostswine gebaut und sollte in Wismar ausgerüstet werden. Es strandete während der Überführung in der Wismarer Bucht vor dem ehemaligen Fischerdorf Redentin, heute Teil der Stadt Wismar (Stadtteil Wismar Nord), in der Nähe seines jetzigen Standorts. Vermutlich wurde es danach nie als Schiff, sondern nur als Lager genutzt. Bei dem Versuch, das Schiff in den 1960er Jahren in den Hafen von Redentin zu schleppen, lief es an seinem jetzigen Standort auf eine Sandbank auf.“ (Wikipedia)

Und genau das soll das Ziel unseres heutigen Ausfluges werden. Natürlich liegt hier einer der bekanntesten LostPlace-Caches. Die „Betonschiff-Crew“ war schnell zusammengestellt. Jeder mit unterschiedlichen Stärken, so dass dem Entern des Schiffes und dem Bergen des Caches nichts mehr im Weg stehen sollte.

Um 08:00 Uhr ging es aus verschiedenen Richtungen mit 4 Autos in Richtung Wismar. Reichlich ECA in den Autos verstaut, gut aufgeladene Akkus und leere Speicherkarten für mindestens 5 Kameras und natürlich Proviant für die Exkursion.

 

In Redentin angekommen, wurden die Sachen ausgepackt, sortiert, angezogen. Es wurde gegessen, getrunken und gefachsimpelt, nicht zu vergessen: auch viel gelacht. Wir stellten uns vor, wie echte Expeditionen aussehen mögen…

Letztlich ging es dann endlich los. Ein gutes Stück zu laufen war es schon und es war auch nicht wirklich ein Weg. Eher ein Feldrand, der mit unserem Geraffel etwas beschwerlich war. Aber immer die Küste und das Betonschiff im Blick, konnte uns das nicht weiter abhalten. Nach ca. 20 Minuten kamen wir am Wasser an und machten uns sofort an die Arbeit. Boote aufpumpen. Das hat eigentlich ganz gut geklappt, sogar eine Elektropumpe hatten wir dabei. „Nur“ ganz gut deswegen, weil das einzig motorisierte Boot von loggerimjogger wollte sich mit keinem vorhandenen Adapter anfreunden… Naja unsere beiden Hunde, Fiene und Bonny, bewachten alle Sachen, die am Ufer bleiben mussten, so auch das platte Boot. Somit wurde die „Fährlogistik“ kurz neu ausgetüftelt und die verbleibenden Boote mehr als geplant zum Personentransfer genutzt. Der Rest wurde geschultert oder im Wetpack durchs Wasser gezogen.

Alles verlief super. Am Schiff angekommen, konnten auch alle das Deck trockenen Fusses erklimmen. Und dann ging es los: DIE SUCHEREI! Alle Ecken und Winkel wurden begutachtet, grosse Frachträume inspiziert, grosse und kleine Luken wurden genutzt, um ins innere des Schiffes abzutauchen, auch wenn die Öffnungen manchmal kleiner waren, als sie aussahen…

Um unsere ca. 1,5 Std. auf dem Schiff abzukürzen, der Cache hat sich, wie schon in so vielen Logs vorher geschrieben, im letzten Loch, da wo man mit Sicherheit nicht rein will, versteckt. Die Frage war jetzt nur noch: wie und wer traut sich? Es wurde schlagartig still an Bord. Man hörte den Wind, die seichten Wellen, vielleicht sogar ein bißchen Möwengeschrei. Alles, was vorher nicht zu hören war!!  –  Unserem begeisterten Schnattern und Lachen und Freuen geschuldet… Wie in der Schule guckte der Eine den Anderen an und der wieder weg… Aber jetzt aufgeben? Die Zusammensetzung des Teams spielte uns jetzt wieder einmal in die Karten. Überlegen und souverän grinste der Mr.Geocowboy, lies uns mit erstaunten Blicken stehen und holte ganz lässig sein Kletterzeugs aus dem Rucksack. Unser ängstliches Schweigen wich dem ehrfürchtigem Schweigen. Wir schauten genau zu, keiner wagte mehr den dummen Spruch, den wir immer gerne auf den Lippen haben, denn uns war klar: unsere heutige Glückseligkeit liegt jetzt in den Händen eines Einzelnen.

Wie sich einige Zeit später herausstellen sollte, in guten Händen 🙂

Jetzt galt es nur noch den Heimweg unbeschadet zu überstehen. Einigen Höhenängstlern wurde erst jetzt bewusst, dass eine Leiter hochzusteigen um einiges erträglicher ist, als sie wieder hinabzusteigen. Aber auch das wurde gut gemeistert. Etwas höherer Wasserstand und ein paar Wellen machten den Heimweg dann etwas beschwerlicher, aber nach diesem Erlebnis wich das Grinsen noch lange nicht aus unseren Gesichtern.

Erschöpft, aber glücklich kamen wir ca. 4 Std. nach unserem Aufbruch wieder bei unseren Autos an. Der Nieselregen kam jetzt ganz langsam in Gang, so dass wir unser Bier genüßlich unter der Markise trinken konnten.

Wieder einmal geht ein Geocaching-Abenteuer zu Ende. Ein unvergessliches…

Zur Fotoshow mit weiteren tollen Bildern (LINK)

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2014 im Rückblick (v. wordpress)

Die WordPress.com-Statistik-Elfen haben einen Jahresbericht 2014 für dieses Blog erstellt.

Hier ist ein Auszug:

Eine Cable Car in San Francisco fasst 60 Personen. Dieses Blog wurde in 2014 etwa 2.900 mal besucht. Eine Cable Car würde etwa 48 Fahrten benötigen um alle Besucher dieses Blogs zu transportieren.

Klicke hier um den vollständigen Bericht zu sehen.

geocaSHing-card goes Seattle

Es ist jetzt schon etwas länger her, dass ich mich hier habe sehen lassen. Dafür melde ich mich heute mal mit einem ganz anderen Thema. Heute geht es mir nicht um schöne Cachertouren, sondern um eine Idee, die mir im Laufe der letzten Monate immer „wichtiger“ wurde.

Worum geht es konkret?
„Neben“ meinem Freizeit-Hobby Geocachen gibt es auch für mich ein Berufsleben. Hier beschäftige ich mich mit der Konzeption, Umsetzung und Betreibung von PrePaid Kreditkarten. Diese haben u.a. den Vorteil, dass sie für jeden (auch ohne Beantragung) erhältlich sind. Ich will Euch hier auch gar nicht lange mit den langweiligen Details einer Kreditkarte aufhalten, sondern komme gleich zu der Idee:

Wir alle lieben unser Hobby, wir alle stehen auf GC-Utensilien, wie T-Shirts, Aufkleber, Mützen… Ihr wisst schon. Gleichzeitig sind wir alle auch innovative Menschen, die Spaß an neuen Herausforderungen oder intelligenten Ideen haben. Viel im Wald unterwegs, stellte ich mir natürlich irgendwann auch mal die Frage, wo verstaue ich meine wichtigsten Sachen sicher? Dazu gehören u.a. der Autoschlüssel und sicherlich auch das Geld. Da ich mich, wie oben schon erwähnt, beruflich weniger mit dem sicheren Verstauen von Autoschlüssel, dafür aber um so mehr mit dem Thema „sicheres Bezahlen“ beschäftige, entstand die Idee, einfach ein Zahlungsmittel für Cacher zu haben, das viel kann, sicher ist und auch noch Spaß macht (wenn man das beim Bezahlen überhaupt haben kann 🙂

Die Lösung kann so aussehen:

caSHing-card

Das Ganze kann ich natürlich nicht alleine umsetzen und/oder entscheiden, sondern hängt maßgeblich davon ab, ob Groundspeak meine Idee auch sexy findet. Deswegen muss ich Groundspeak (Bryan Roth) diese Idee auch mal erzählen. Da ich in Kellinghsuen (D) und nicht in Seattle wohne, kann ich das nicht so einfach persönlich. Also schicke ich die Idee per Trackable in HQ zu Bryan, in der Hoffnung, dass die Cachergemeinde diesen TB sicher und flott dort hinbringt. Das Ganze ist natürlich ein Versuch – schauen wir mal, ob es klappt.

Mehr zur Idee:
Ich möchte eine GC-gebrandete PrePaid MasterCard machen, die gleichzeitig einen TB-Code unter dem Karteninhabernamen trägt, der wie bei allen TBs discovered werden kann. Gleichzeitig könnte ich mir vorstellen, dass die Karte Punkte sammeln kann, mit denen man Vergünstigungen oder andere Vorteile oder Nettigkeiten ersammeln kann. Neben diesen Spaßfaktoren muss diese Karte natürlich dem Inhaber alle zahlungsmitteltechnischen Vorteile einer Kreditkarte (in diesem Falle einer PrePaid Kreditkarte) bieten:

  • sicherer als Bargeld
  • in über 30 Mio Geschäften weltweit akzeptiert
  • auch für Kinder ab 14 Jahren erhältlich
  • ohne Beantragung – einfach nur kaufen

(mehr)

Somit versuche ich Nützliches mit Hobby zu verbinden und bin gespannt, wie es bei Grounspeak und Euch ankommt. Nutzt diesen Blog gerne, um Eure Meinung dazu abzugeben, zu diskutieren oder die interessante Reise zu verfolgen.

 

English Version:
Long ago, I´ve been here. But I’ll get time today with a completely different topic. Today is not about beautiful Geocaching-Tours, but an idea that getting „more important“ for me over the last few months.

What is it exactly?
„Besides“ my leisure hobby geocaching there is a career for me. Here I am concerned with the design, implementation and operation of prepaid credit cards. These have for example the advantage that they are available for everyone (even without application). I don´t even want to stop you here a long time with the boring details of a credit card, I will come to the idea right now:

We all love our hobby, we are all happy about new GC utensils, such as T-shirts, stickers, caps … You know!  At the same time, we are all innovative people who enjoy new challenges and intelligent ideas. Much in the woods, I naturally asked myself at some point, where I store SAFE my important stuff ? These include for example the car keys and certainly the money. So the idea was born, just to have a method of payment for cachers that can much developed, safe and even fun (if you can have when paying at all 🙂

The solution may look like this:

caSHing-card

The whole thing I can not implement and/or decide just by myself, but it depends on whether Groundspeak like my idea. That’s why I have to tell this Groundspeak (Bryan Roth). Unfortunately, I live in Kellinghsuen (D) and not in Seattle, I can not do so simply personally. So I send my idea by Trackable into the HQ to Bryan, in the hope that the cacher-community take the TB safe and fast to him. It´s just a try – let’s see if it works.

More about the idea:
I want to make GC-branded prepaid MasterCard that simultaneously transmits a TB code under the cardholder name, which can be discovered on events. At the same time I would imagine that the card can earn points that can be used for discounts or other benefits or niceties. In addition to these fun-facts, the card have to have all technical advantages of a credit card (in this case a prepaid credit card) for the cardholder:

  • Safer than cash
  • Accepted in over 30 million stores worldwide
  • Available for children under 14 years
  • Just buy -> without requesting

(more)

So I try to connect my hobby with the useful and I am curious about your and Groundspeaks feedback . Use this blog to discuss or to follow the way of this idea…

Neues aus Hessen…

…wieder einmal vom Mückencacher zur Verfügung gestellt. Events sind wohl die neue Leidenschaft des Mückencachers und daran wollen wir natürlich auch auf die Entfernung teilhaben.

„Ein Ausflug in eine bedrückende Vergangenheit – POINT ALPHA –

POINT ALPHA ist der Name eines vormaligen Beobachtungspostens der Amerikaner an der hessisch-thüringischen Grenze zwischen Hünfeld und Geisa.  

Dies war DER potenzielle Einmarschpunkt der Truppen des Warschauer Paktes während des kalten Krieges.

Heute befindet sich hier ein einmaliges Zeitzeugnis des Machtkampfes zweier politischer Systeme.
Träger und Betreuer ist die POINT ALPHA – Stiftung.

Soweit zur Geschichte. Daneben ist das Gebiet ein wunderbares Wandergebiet in der vorderen Rhön. Natürlich gibt es auch einiges an Caches, insbesonders von TeamHübi. Sein Hinweis am Samstag auf dem „Fernost-Event“ in Fulda hat uns letztlich heute auf die Füsse gebracht. Hierfür noch einmal DANKE.

Und nun viel Spass mit den Bildern“

Vielen Dank an den Mückencacher und schreib bald wieder 🙂

Klickt Euch durch die Bilder im Fotoalbum

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Mega-Berlin mit Anlauf

Am 27.08.2013 starteten wir unseren „Ausflug“ zum Mega-Event Berlin. Ein Mega mit langer Anreise!

Die erste Station war Hannover, dort sollte das Robbie Williams Konzert der Auftakt in eine ereignisreiche Woche sein. Aber weit gefehlt, es war nicht das RW Konzert, sondern der Cache´o Mat (GC1A11C), der diese Ferienwoche einläutete. Angespornt von vielen Erzählungen und natürlich den FPs fuhren wir den kleinen Umweg über Lüneburg nach Hannover. An den entsprechenden Koordinaten angekommen, stellten wir fest, dass es draussen ca 20 Grad wärmer als im Auto war. Also war schnelles Finden angesagt. Dies wiederum ist beim Cache´o Mat einfacher geplant als hinterher umgesetzt. Keine Angst, genau an dieser Stelle könnt ihr beruhigt weiterlesen, denn ich werde ich nicht spoilern. Nur so viel sei gesagt: Der eine wird ihn finden, der andere nicht. Es ist ein bisschen tricky, aber genau das macht ihn aus. Alle Überraschungen, die angekündigt werden, treten ein und sind trotz der Erwartungen dennoch überraschend 🙂

Wir hatten wohl Glück, konnten mit Hilfe des alles-cacher und meiner Frau hier temperaturgerecht relativ schnell fündig werden. Dafür gab es dann auch die entsprechende Belohnung für den Automaten!

Für unsere eigene Belohnung sorgten wir dann in Lüneburg Stadtmitte mit einem großen Becher Eis am Marktplatz. Trotz der Temperaturen fiel unser Blick schnell auf den WIG quer durch Lüneburg. Die Uhrzeit passte noch – so ging es auf zur St. Ursula Nacht 1371 (GC3H1DB). Ein toller WIG, bei dem man viel von Lüneburg sieht und kennenlernt. Eingebaut waren dann noch 1-2 nette features, die diesen WIG zu einem besonderen machten. Normalerweise kennt man viele WIGs einfach „nur“ als technische Umsetzung eines Multis. Dieser hier ist einfach anders 🙂 Lüneburg selbst ist eine tolle Stadt, die wir vorher noch nicht kannten. Aufgrund des schönen Rundganges beschlossen wir recht schnell, hier nicht das letzte Mal gewesen zu sein.

Danach sollte es dann aber wirklich zum RW Konzert nach Hannover gehen, was dann auch noch ein echter Knaller war!

Die nächsten Tage bis zum Event verbrachten wir in Bad Hersfeld und Umgebung. Damit es uns nicht langweilig wurde, planten wir Touren zusammen mit dem Mückencacher. Touren in Bad Hersfeld, Höhnebach, Merkers, Wiesbaden, Mainz und letztlich dann die Tour durch 4 Bundesländer nach Berlin.

Ich möchte hier nicht auf alle, aber auf ein paar besondere eingehen:

Kristallgrotte Merkers (GC38TF7)
In Merkers (Thüringen) gibt es eine Grube, in der Salz als Düngemittel gewonnen wird. Ursprünglich 2 Gruben (eine OST und eine WEST) wurden diese Gänge unterirdisch verbunden und derzeit gemeinsam zum Abbau von mineralischem Salz genutzt. In diesen Stollen wurde die sog. Kristallgrotte entdeckt, zu der man zwischen 500 und 800 Metern unter der Erde mit Cabrio-LKWs gefahren wird. Eine Tour, die es sich unbedingt zu machen lohnt! Sie dauert ca. 3 Stunden, erstreckt sich über ca. 20km (alles unterirdisch) und führt einen an den niedrigsten Event-Ort Deutschlands (Großbunker). Auf dem Weg dorthin gab es, wie sollte es anders sein, auch einen Earth Cache. Ein Highlight in 800 Metern Teufe (ja, nicht Tiefe).

Multi in Bad Hersfeld
Meine Heimatstadt mal anders erkunden war das Ziel des Multis. Über 18 Stationen (schnell zu machen) führte uns der Weg quer durch Bad Hersfeld an allen interessanten Stellen vorbei. Ideal, um in 1,5 Std. durch die Stadt zu kommen und eigentlich alles Sehenswerte mit zu bekommen. Ein besonderes Highlight war dann sicherlich noch das Final, an dem wir zuerst ratlos umherschauten, dann doch recht schnell die richtige Idee hatten.

Tradi im Parkhaus
In der Nähe von Leipzig kamen wir auf der Anreise nach Berlin auch an dem Einkaufspark Nova Eventis vorbei. Hier versprach uns das Listing einen interessanten cache mit ein paar FPs. Ungewöhnlich für einen „fast-Drive-In“ in einem Parkhaus. Aber man sollte sich von so etwas wirklich leiten lassen. Es hat sich gelohnt. Eine schöne Idee, schön umgesetzt und nicht für jedermann sofort ersichtlich 🙂 Die Gelegenheit zur Pause ergriffen wir dann auch gleich!

no spoiler

Strengbach: Die alte Wassermühle
Um uns mal ein wenig zu bewegen, hielten wir dann auch noch an der Mühle an. Von der Mühle sieht man zwar nichts mehr und auch sonst standen wir zuerst recht planlos rum, aber irgendwie kam mir da was spanisch vor. Gut getarnt fanden wir dann doch, was wir suchten. Eine tolle Idee, so etwas hatten wir hier nicht erwartet. Da kann man gerne mal vorbei schauen!!

no spoiler

Das Waldhäuschen
Zu guter Letzt bogen wir noch einmal von der BAB ab. Ein kleines Häuschen im Wald wartete auf unseren Besuch. Ganz toll gemachter cache, mit viel Witz und Idee. Wir trafen den Hausherren zwar nicht an, konnten uns aber trotzdem Zugang verschaffen.

Danach ging es direkt ins Motel One Berlin Mitte. Das größte Zimmer des Hauses stand uns zur Verfügung und für 89€ direkt in Berlin für 3 Personen kann man echt nichts sagen. Motel One – für mich immer erste Wahl! Abends entspannten wir dann noch direkt auf dem Kurfürstendamm in der angesagten Pizzeria „Paolo Scutarro“. Hier kann man lecker essen und dem Treiben auf Berlins Szenestrasse folgen.

Nach einer guten Nacht ging es am Samstag direkt um 09:00 Uhr los zum Event. Über einen kleinen Umweg besuchten wir die Lego-Giraffe (bei der wir nicht fündig wurden) und machten schnell noch ein Photo bei der Berliner Mauer (Virtual Berlin´s Second).

Nun endlich zum Event:

Vorab sei gesagt, dass wir aufgrund der Vielzahl der Anmeldungen etwas Befürchtungen hatten, dass schon der Einlass anstrengend werden würde. Aber weit gefehlt! Alles war super organisiert. Keine Warteschlangen, ausgesprochen gut gelaunte Event-Helfer, sehr gut ausgeschilderte Stationen. Der Plänterwald selbst ist natürlich auch eine sehr schöne Location. Die Menschenmenge verlief sich schnell auf dem großen Gelände. Wenn man Kontakt suchte, gab es jedoch reichlich Möglichkeiten an Stationen oder Ständen mit cachern zu schnacken.

Diverse Vorführungen (Klettern) konnte man besuchen, für die Kleinen gab es eine Art Kindergarten, für Essen und Trinken war an verschiedenen Stellen gesorgt und die obligatorischen Verkaufsstände gab es natürlich auch. Und da kam es, wie es kommen musste – es gibt ja so schöne coins… Aber ihr kennt das ja 🙂

Nachdem wir einmal zu Fuß durch die Anlagen sind und eine Kleinigkeit gegessen hatten, stellten wir uns an der Parkrundfahrt mit der Eisenbahn an. Die ca. 15 minütige Fahrt brachte uns die notwendige Erholung, schließlich hatten wir permanent über 30 Grad. Völlig beeindruckend ist natürlich das Riesenrad, welches dem Event auch seinen Namen gab. Durch den Wind wird das Riesenrad immer wieder in Bewegung versetzt, was in der Vergangenheit auch schon dazu führte, dass Wagemutige verbotenerweise in Gondeln geklettert sind und siehe da, kaum oben angekommen, ließ der Wind nach. Ja, so kam es schon zu Feuerwehreinsätzen. Auf dem Event war natürlich alles gut abgesichert. Trotzdem ist es sehr beeindruckend, wenn Naturgewalten so ein Koloss in Bewegung setzen und die Geräusche sorgten dann eben auch für den „Spuk“.

An der organisierten Parkrundführung haben wir nicht teilgenommen, was eher daran lag, dass ich vergessen hatte, uns dort anzumelden. Wirklich böse war mir aber keiner, da die Socken inzwischen qualmten.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Ein weiteres kleines Highlight war noch das „Rote Sofa“, welches auf dem Event stand und auf welches man sich rumlümmeln und verewigen konnte. Am Ende wurde es für einen guten Zweck versteigert…

Nach einem langen Tag und einer recht heftigen Wetterprognose entschlossen wir uns, um 16:00 Uhr den langen Weg Richtung Heimat anzutreten. Als Mitbringsel hatten wir nun 5 weitere Bundesländer in unserer Souvenirliste und insgesamt 4 neue Coins.
2 davon können nur hier in diesem Blog discovered werden – unsere beiden Erinnerungsstücke an Berlin-Mega:

Frau Cacherins neuer Halsschmuck und alles-cachers Lieblingsverein

Was wir in Berlin noch nicht wussten, jetzt aber feststeht – es gibt ein zweites Mega-Event noch dieses Jahr für uns. Wir haben uns für Prora angemeldet. Vielleicht schreibe ich auch davon wieder 🙂
Bis denne…

Zum Schluß noch ein kleines Filmchen?

Vorbereitungen – Getränke sind wichtig

Morgen starten wir nun zu unserer Jubi-Tour 500. Ausreichend Flüssigkeit ist da Pflicht:

1. Optimale Cacher-Trink-Tumbler

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2. Energy-Drinks sind voll ok.-

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3. Für das Jubiläum natürlich eine eisgekühlte Chardonnay-Schorle

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Genug Power sollten wir auch dabei haben. 68gr. Energy Bar von CLIF. Eigentlich komplett overdone, aber so lecker. Sollte eigentlich jeder cacher dabei haben 🙂

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Und dann werde ich morgen endlich dieses kleine Geheimnis lüften, was bis jetzt nur 1 kennt…

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Ich freue mich auf morgen. Hoffentlich spielt das Wetter an der Küste mit!!

Richtig oder nicht?

Statistik-Cacher!
Seid ihr das? Natürlich nicht! Wer liest auch schon die Bild oder geht zu McDonalds…

Ich bekenne mich schuldig. Nein, falsches Wort. Ich bekenne mich, hier und da auf meine Statistik zu äugen. Das heisst aber nicht, dass ich meine T/D Matrix auf Teufel komm raus auffülle und dabei von Bäumen runterfalle oder Taucherausrüstungen kaufe 🙂

Warum ich so einen Quatsch hier schreibe? Weil ich erste Anfragen aus meiner Cacher-Freundes-Runde bekommen, wann ich denn jetzt endlich meinen 500. mache. Und genau jetzt gebe ich zu, dass es mir schon „wichtig“ ist, bei den milestones etwas Besonderes zu machen!

Und jetzt kommt es. Das kennt ihr bestimmt auch: man cacht so vor sich hin, immer wenn man Lust hat. Und dann kommt man dem milestone näher. Jetzt fängt man an zu planen. Und auf 1x ist man blockiert! Man kann nicht weitercachen, weil der cache, den man sich vorgenommen hat, liegt natürlich nicht in der homezone. Also braucht man einen freien Tag, eine gut gelaunte Frau Cacherin und einen cachebereiten Juniorcacher.

Den richtigen cache zu finden ging schnell! Frau und Junior sind überzeugt! Und jetzt – Scheißwetter! Ihr kennt das. Gebt es zu!

Also am Sonntag gehts nach Fehmarn. Lasst euch überraschen. Ich sage nur: 1 weiterer toller Coin wartet auf AKTIVIERUNG

cachepac – Event (Zusammenfassung)

ACHTUNG für alle Statistiker:

Unser „cachepac-Event“ bestand letztlich aus
– 34 Tradis
– 7 Multis (davon 1 Nacht-Cache)
– 6 Earth Caches
– 2 Mysteries
– 1 Letterbox

Insgesamt haben wir
7.574 Favoritenpunkte (Stand: 19.06.13) gesammelt
– ca. 200 Fotos geschossen
– sind ca. 2.000 km gefahren
1 Sonnentag genossen
– 1 neuen Cacher persönlich kennen gelernt

Also alles in allem war das ein sehr gelungener Ausflug in den Süden unserer Republik. Gute Ausrüstung, perfekte Planungen und ein toller eigener Cache zeichneten unseren „Personal-Guide“ cachepac aus! Danke nochmal dafür!!

Und jetzt kommt, was kommen muss – verbunden mit dem Hinweis „AUGEN ZU UND FINGER WEG!!“ für alle, die keine Spoilerbilder vertragen. Eine zusammenfassende, umfangreiche Fotoshow folgt inkl. aller nur erdenklichen Spoilerbilder!!

AS-RS57GT

cachepac – Event (1)

Nein, es handelt sich hier nicht um ein offizielles GC Event. Aber für mich ist es eben trotzdem eines!!

Die ersten caches haben wir natürlich auf der Fahrt Richtung Süden gehoben, aber die Hauptacts kommen hier unten. Hier unten heißt, im Süden Deutschlands, in der Nähe von Heilbronn.

Unser erstes Highlight kommt gleich zu Anfang: „Das Pain Beam Experiment“

„Was ist denn da los?“ – dachte ich, als ein Hilferuf aus dem Süden unseres Landes bei uns ankam. „SUS SCROFA“ hatte wohl geheime Entdeckungen gemacht und steckte in Schwierigkeiten. 

Also orteten wir den Ort des Geschehens. Oh Gott, gute 700km entfernt gilt wohl auch für uns nicht mehr zur erweiterten homezone… Aber der Hilferuf war eindeutig und eindringlich. 

Nach einer Zwischenübernachtung und einer Stärkung auf dem Kreuzbergkloster in der Rhön (lecker Bier), kamen wir voller Tatendrang an. Gleich früh morgens sollte die Aktion starten. Und was soll ich sagen? Verpennt! Toll! Und SCROFA steckt in Schwierigkeiten. 

Nach einem Arbeitstag sah das Wetter auch recht stabil aus und wir zogen abends noch los. Die „Aktion“ drohte schon an stage1 zu scheitern, doch wir mussten erst warm werden! Die erste Nachricht auf SCROFA war gefunden und wir stapften zur Rettung weiter durch leicht morastige Wälder. 

Stage für Stage wurde klar, in welchen Schwierigkeiten SCROFA stecken musste. Tolle Hinweise verrieten uns immer mehr, das Rätsel zu lösen. Doch was war mit uns los? Wir spürten Veränderungen an uns: die Kraft ging weg, wir konnten nicht mehr richtig sehen, Teile unseres Rettungstrupps stürzte sogar in Schluchten!

Mit vereinten Kräften schafften wir es jedoch, auch den letzten Hinweis zu finden. SCROFA musste wissen, wie es uns jetzt ging und hinterlies ein Gegenmittel. Sorgsam befolgten wir seine Anweisungen und machten uns auf den letzten Weg. 

Aber die Augen, sie wurden immer schwächer… Und dann waren wir da! Oh Mann, wären wir doch nur morgens los…

Alles weitere entdeckt ihr am Besten selber vor Ort.