Mein erster „Echtzeitcache“ (und ein Blogversuch)

Normalerweise verfasse ich erlebte Eindrücke mehr oder weniger kurz nachdem wir sie erlebt haben. Meist in Form eines längeren Berichtes mit Bildern. Jetzt starte ich den Versuch eines „Live-Erlebnis-Berichtes“. Ich werde über die einzelnen Schritte, wie wir an dieses Projekt gehen, immer sehr zeitnah und somit in mehreren (ich weiß noch nicht in wie vielen) Schritten dokumentieren…

Um was geht es bei unserem neuen Projekt? „Die Flut“ (GC68CEC) 

Ein Echtzeitcache, bei dem wir uns als Deichwächter in Hamburg beweisen müssen. Es werden mindestens 12 Teilnehmer benötigt für Innenteams und Aussenteams. Die Aufgaben werden auf Extraservern zur Verfügung gestellt und wie man sie löst, ist unserem Geschick überlassen. Als Zeitfenster werden 10 Stunden angegeben, wobei der Start um 08:30 Uhr ist. Keiner von uns hat so etwas schon mal gemacht und wir werden sehen, ob wir die angekündigte Sturmflut in den Griff bekommen.

 

Hier beginnt der TICKER:

19.04. 18:15
Einsatzzentrale (dedi1510) meldet sich zum ersten Mal. Deichwächter werden dringend gesucht. Gibt es Interessenten?

19.04. 18:16
Erste Rückmeldungen in der Whats App Gruppe: „Wann?“  „Geil“  „Dabei“  „Wann?“

20.04.
Die Teambildung beginnt. Bekannte und neue Helfer finden sich per Chat zusammen. Die Gruppe scheint es ernst zu meinen

21.04.
Erste Informationen sickern durch. Nicht jeder kann hier einfach mal sein Glück probieren, sondern muss über das Listing erst einmal herausbekommen, was zu tun ist.

Bald steht fest, dass sich weitere Informationen im Quelltext des Bilder verstecken. Diese Erkenntnis bringt uns dann auf weitere Webseiten, die uns das „Spiel“ erklären, etwas Angst machen, aber auch das Interesse anfeuern. Neben vielen Informationen wird auch klar, dass wir erst einmal einen Eignungstest bestehen werden müssen

22.04. 20:34
Verzweifelte Hilferufe von lustifcb pappen auf meinem Handy auf. „Eignungstest“ nicht bestanden –> Absage. Das fängt ja echt tricky an. Diverse Recherche-Arbeiten, Verschlüsselungen und Logikaufgaben müssen gemeistert werden.

22.04. 23:29
Eignungstest bestanden und die Erkenntnis „Das wird kein Spaziergang“ ist da.

Das ruft nach einer organisierten Whats App Gruppe, wobei die Cache-Owner zukünftig auf „Telegram“ weiterkommunizierend werden und das auch den Teilnehmern empfehlen. Auch eine konspirative Grillsitzung zum Kennenlernen wird angeregt, bevor wir uns ins Abenteuer stürzen

23.04. 13:00
Eine Sonder-Whats App Gruppe „Die Flut“ wird von mir eingerichtet. Alle Interessierten eingeladen und ab sofort werden hier alle Interessierten aufgenommen. Nach kurzer Zeit haben wir 15 freiwillige Helfer aufgenommen und starten jetzt konkreten Planungen (Termin, Vorbereitungen etc.)

25.04. 21:24
Termin steht –> am 15.07. werden wir Hamburg vor der grossen Flut retten. Das Ganze als „Pegelstürmer Ahnungslos“

24.06. 17:04
Wir haben etwas Zeit ins Land gehen lassen. Die potenziellen Teilnehmer hatten jetzt Zeit sich in die Materie, sprich Listing und Eignungstest, einzuarbeiten. Es war eher ruhig geworden. Heute startet loggerimjogger durch und gründet die „Telegram-Gruppe“ FLUT TEST. Die ersten Teilnehmer werden in die Gruppe geladen und diverse Vorplanungen beginnen.

25.06. 09:01
Aha, jetzt sind wir also noch 10 Teilnehmer 😦 Die Ersten hat es wohl gerissen, als sich die ersten Berichte und Logeinträge rumsprachen. Wir reden bei den Aussenteams (2 werden davon benötigt) von einer Wegstrecke von ungefähr 25km…

25.06. 14:13
Wir beschliessen auf Teammitgliedersuche zu gehen. Gleichzeitig wird der Gedanke eines Kennenlernen-Grillens geboren. Schließlich kennen sich zwar immer Einzelne, aber alle zusammen eben nicht.

26.06. 
Kennenlernen-Grillen wird terminiert auf den 09.07. und die ersten zusätzlichen Teammitglieder sind gefunden. Die Gruppenstärke steigt wieder.

29.06.
Zwei Muggel, die in Recherche-Arbeit richtig stark sein sollen, werden auch ins Team eingeladen. Unsere Gruppenstärke erreicht inzwischen locker die 20er Marke!!

30.06.
Der erste Kontakt zum Owner… Er informiert uns über den hervorragend ausgewählten Termin am 15.07. zusammen mit dem Hamburg-Triathlon und dem Schlager-Move. Er will Milde walten lassen, falls irgendwelche S- oder U-Bahnen nicht planmäßig fahren und informiert uns generös darüber, dass man diese Strecken auch zu Fuß bewältigen kann (hahaha). Kurzfristigen Unmutsäußerungen zur schlechten Terminplanung zum Trotz konnte lustifcb entgegnen, dass schließlich der Schlager Move verlegt wurde und nicht übersehen wurde.

30.06. 
Zur weiteren Vorbereitung gehört jetzt, die Übermittlung der Daten (Koordinatenformate etc.) zu checken. Allen Teammitgliedern den Messengerdienst „Telegram“ ans Herz zu legen und alle auf den gleichen Informationsstand zu bringen.

03.07. 
lustifcb versorgt alle Gruppenmitglieder über Telegram mit den aktuellen Infos: Bewerbung, Anleitung Deichverteidigung, Langzeitaufgabe, Organisation DV intern. Die Unterlagen sind ca. 50 Seiten stark und sollten von allen als Vorbereitung gut durchgelesen werden.

04.07.
Das endgültige Team steht: BoF-GB, lustifcb, C-C-L, Floeckchen, betacom, Jubaka, mobizi, Miroc21, Jojo289, Rinnsteinkatze, Peanuts4, Sibey, Hackmack, loggerimjogger, larsheike, cache-u-can und 4 weitere Partner. Somit haben wir eine schlagkräftige Truppe!

07.07. 09:15
Kurzfristig hatte ich die Idee eines Team-T-Shirtes für dieses aasgewöhnliche Vorhaben. Ein kurzer Telegramaufruf ergab breite Zustimmung. Die Gestaltung war schnell gemacht.

08.07. 10:27
Die Abstimmung des T-Shirt-Designs, die Abfrage der Kosten und der jeweiligen Größen, die Organisation unseres Kennenlernengrillens in unserem Garten usw. gestalten sich als guter Test der Kommunikation über Telegram. Alle haben es eingerichtet und man beschränkt sich auf das Wesentliche!

09.07. 14:00
Das Treffen beginnt. Fast alle sind gekommen, jeder hatte was zum Essen dabei. Nach kurzer Einführungsrunde war klar: die Truppe versteht sich! lustifcb und ich übernehmen kurz den organisatorischen Teil. Wer will ins Aussenteam, wer lieber innen? Wer übernimmt welche Rolle in den Teams? Welche Technik wird benötigt? Wann sind wo die Treffpunkte? Schnell wird klar, das wird nicht so im „Vorbeigehen“ erledigt.

Diverse Informationen wurden durch die Teammitglieder in der Zwischenzeit gesammelt und ausgetauscht. Kartenmaterial von den Deichschutzzonen von Jubaka organisiert. GPS-Tracking-Tools wie GLYMPSE werden auf die Handys gespielt.

Nach ca. 4 Stunden verabschieden wir uns alle mit dem guten Gefühl, dass wir Hamburg am nächsten Wochenende vor der angekündigten Sturmflut retten können.

Dann stellt BoF-GB die ernüchternde Frage: Wie läuft denn das eigentlich mit dem BONUS ? Wie? Was? Bonus? Keiner hatte den Bonus auf dem Zettel. Kurzfristige erste Schuldzuweisungen ergaben… Nix! Na dann investieren wir noch ein paar Minuten und stellen fest… auch NIX! Irgendwie wird das wohl im Verlaufe des Caches klar werden, wie der Bonus funktionieren soll (so beruhigen wir uns jetzt erst mal).

10.07.
Die heisse Phase beginnt. Die Aktivität der Teilnehmer auf Telegram und Glympse nehmen zu.

Neue Insiderinfos werden ausgetauscht und dazu genutzt, die Feinjustierung in der Teamzusammensetzung zu machen.

11.07. 10:08
Ein wichtiges Utensil trifft per UPS ein. Die Team-Shirts. Das Design wurde noch leicht modifiziert und wir sind froh, dass wir erst 1 Woche nach dem G20-Gipfel durch Hamburg stürmen. Die „Pegelstürmer Ahnungslos“ erkennt ma am 15.07. so:

Auch die verabredeten Treffpunkte werden „höckscht professionell“ an die Teammitglieder verteilt:

Auch die Feinjustierung über Telegramm nimmt ungeahnte Detailgenauigkeit an. Ich bin mir immer sicherererer: So schaffen wir das!

15.07. 5:38
Der Alarm reisst mich aus dem Tiefschlaf. Durch weitere, starke Regenfälle hat sich über Nacht die Lage in Hamburg verschärft. Die Leitstelle ruft nun auch die umliegenden Städte und Gemeinden zur Hilfe auf. Durch die besondere Dramatik in der Stadt werden auch wir als besondere, taktische Einheit gerufen. Wir sollen ab sofort die Koordination des Krisenmanagements übernehmen. Wir bekommen 45 Minuten zur Abfahrt…

08:25
Meldezentrale steht

13:29
Zeit für Neuigkeiten, gibt es leider nicht… Kalurienzufuhr im Innendienst deutlich höher als der Verbrauch. Im Aussendienst offensichtlich umgekehrt.

Der Flurschaden liegt derzeit bei ca. 38,5 Mio…

14:00
Es steht fest, der Server der Owner hat Probleme. Es kamen keine Meldungen mehr rein und jetzt sind einige Aufgaben abgelaufen. Unser Flurschaden hat sich um ein paar Mio. erhöht. Wir hatten keine Chance!

15:00
Ständiger Austausch mit dem Ownerteam und unseren eigenen ATs. Wir arbeiten unter erschwerten Bedingungen weiter. So ist es halt im Katastrophenfall.

16:00
Im Laufe des Nachmittages wurde das System wieder repariert, wir kamen auch wieder in einen guten Workflow und unsere ATs rannten um unser Leben.

Ein Ticker während des EZC aufrecht zu erhalten war unmöglich… Hunderte Aufgaben weiterleiten, auf Rückmeldungen warten und diese auch weiterleiten…

Aber dafür gibt es hier noch ein paar Impressionen (Spoiler)

 

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2016 – Ein besonderes Jahr

Es ist schon wieder lange her, dass ich mich hier melde. Eigentlich hatte ich vor, viel regelmäßiger zu bloggen. Warum das immer schwieriger wird, hat natürlich seine Gründe. Als ich anfing zu bloggen, war ich (freizeittechnisch) Geocacher. Nutzte meine Zeit, um bei schönem Wetter rauszugehen und zu cachen. War das Wetter schlecht, wurden wetterunabhängigere Caches gemacht, „?“ gelöst oder RICHTIG: über Erlebtes berichtet.

Was hat sich daran geändert? Seit 2014 bin ich auch unter die Cacheowner gegangen. Dabei unternahm ich die ersten Gehversuche mit einfachen Caches in der Nähe, danach mit immer noch einfachen, aber kleineren Runden. Hier konnte ich viele Erfahrungen sammeln und die sowohl positiver wie negativer Art waren. Und natürlich wurde die Zeit zum Bloggen weniger!

Im Spätsommer / Herbst 2015 erfuhr ich dann, dass in meiner direkten Homezone ein Geocaching-Projekt durch das Stadtmarketing initiiert werden sollte. Schnell kam man darauf, einen Cacher vor Ort anzusprechen, um sich auszutauschen. Nach dem ersten Austausch stand wohl fest, dass ich dass ambitionierte Projekt gerne übernehmen kann und werde. Das ist dann der 2. Grund, warum ich in 2016 quasi gar keine Zeit zum Bloggen hatte.

Ende 2015 wurde recht schnell die grobe Idee entwickelt, was man sich in und für die Stadt Kellinghusen vorstellen könne. Es sollte eine Cache-Reihe werden, die 10 Geocaches verschiedener Typen beinhaltet, möglichst nicht zu schwierig, aber auch nicht nur irgendwelche Filmdosen unter Steinen… So gingen meine Planungen ins Detail:

  • Orte suchen
  • Cachetypen zum Ort auswählen
  • Rätsel überlegen
  • Listings schreiben
  • Reviewer ins Boot holen
  • Passende Verstecke basteln und / oder kaufen
  • Koordinaten einmessen, mehrfach Einmessen und wieder verwerfen

Das Ganze dauerte ca. 2-3 Monate, bis das grobe Gerüst stand. Dann ging es los… Im Detail liegt ja häufig der Hase begraben. „Genehmigungen“ hieß das Zauberwort, da ich wie gesagt nicht nur „karo-einfache“ Verstecke wollte. Nach den Genehmigungen kamen die Unterstützungsmaßnahmen, die ich von der Stadt brauchte (z.B. vom städtischen Bauhof). Auch die optische Gestaltungen mit Stadtwappen etc. konnte ich nicht einfach mal so machen, wie mir das gerade einfiel, sondern musste alles sauber per Nutzungsgenehmigungen, Bildrechte etc. i.d.R. über das Stadtmarketing eingeholt werden. Und genau in diesen Details verschwanden dann gut 6 Monate. So wurde Kellinghusen z.B. Opfer des Platzregens 2016 und der Bauhof hatte genau an dem vereinbarten Tage natürlich Wichtigeres zu tun, als Caches für mich aufzustellen. Bei geplanten und aus meiner Sicht völlig problemlosen Cachefinals benötigte ich auf einmal Genehmigungen von Architekten… Ein guter Name für die ganze Runde wurde schließlich auch noch gesucht und dann nach vielen Runden auch gefunden –> „Kellinghusen-Route“

All diese Tätigkeiten verschlangen viel Zeit und man konnte nix sehen, von dem, was es mal werden sollte.

Aber dann kamen wir allmählich an die ersten Umsetzungen. Im Mai 2016 konnten die ersten 3 „Kellinghusen-Routen“ gepublished werden. Jeweils ein Tradi, Multi, Hysterie:

#1 – Angeln im Hafen
#2 – Kleiner Stadtrundgang
#3 – Sportliches Kellinghusen

Da wir uns dazu entschieden hatten, die 10 Caches in 3er Schritten zu veröffentlichen, so dass nicht gleich zu Anfang alle eventl. auftretenden Probleme gleichzeitig auf mich einströmen würden, überlegte ich mir gleichzeitig, ein gewisses „Belohnungs-“ oder „Anreizsystem“ zu schaffen. Durch das Lösen der ersten 3 Caches ist man also (durch Merken von Bonuszahlen) in der Lage in Cache #3 eine kleine Schatulle zu öffnen, in der eine Belohnung für die erste geschaffte Etappe liegt (für jeden eine „Kellinghusen-Route-Holzcoin“).

 

Geradezu euphorisiert von dem Publishing und den ersten guten Rückmeldungen schwang ich mich auf zu den nächsten 3 Caches. Hier kämpfte ich dann mit alpenvorstellbaren Hürden des Cache-Publishens 🙂 Abgesehenvon dem oben beschrieben Procedere der Listings, des Einmessens etc. untersagte mir der Reviewer das Verwenden von „placespotting.com“. Habe ich zwar schon tausendfach benutzt bei anderen Caches, aber ich durfte nicht. Okay, Ersatzlösung gefunden. Geplante und zum Test bereits installierte Finals wurden dann gerne auch mal von Vögeln als Basis für den Nestbau benutzt. Okay, Ersatzorte gefunden. Und bereits überworfene Bastelideen sollten wieder aufleben, obwohl die dafür notwendigen Baumaterialien inzwischen gar nicht mehr vorhanden waren.

Alles in Allem führte das Ganze allerdings nicht zur Aufgabe des Projektes, sondern lediglich zu erstaunten Fragen meiner Friseuse, wie man so schnell ergrauen kann… Ende Juni war es dann wieder so weit und die zweite Etappe wurde gepublished. Ein Mysterie, ein Multi und ein Tradi.

#4 – Grosses Bildersuchen
#5 – Türmetour
#6 – Kellinghusener Fayencen

Besonderer Stolz dieser ersten 6 Caches ist sicherlich unsere #6, für den wir nicht nur sehr viele Leute der Stadt einbinden mussten, sondern der auch optisch ein echter Hingucker geworden ist! Der gleichen Idee wie oben folgend, belohnen wir hier natürlich auch wieder die Finder der ersten 6 Kellinghusen-Routen – diesmal mit einem exklusiven, gelaserten Token.

Jetzt war also Endspurt angesagt. Klar, dass sich auch hier ein Reviewer wieder etwas „Originelles“ hat einfallen lassen und den benutzten Besucherzähler von flagcounter.com bemängelte. Aha, hier gibt es Werbebanner auf der Website und das wollen wir natürlich nicht. Hm, dafür nutzen den aber viele… Ein Endspurt zeichnet sich häufig ja auch dadurch aus, dass einem die Puste ausgeht und um dem vorzubeugen, überlegt ich schon die ganze Zeit, wie ein „Super-Bonus“ einer solchen Tour aussehen könnte. Aber zuerst kamen die nächsten 3 Caches: 2 Tradis und eine Letterbox sollten es sein. Das ging auch alles erstaunlicherweise schnell. Die beiden Tradis waren gar kein Problem – gut mal abgesehen davon, dass mir bei einem die Dose 3x geklaut wurde, bevor ich veröffentlichen konnte. Boah – hier hat wohl jemand konkret was gegen diesen Cache. Bei der Letterbox musste ich selber erst einmal nachlesen, wie da so die Groundspeak-Bestimmungen sind, sollte sie doch meine erste werden. Parallel wurden Stempel gestaltet und produziert. Ich hatte meiner Meinung nach die „Spielregeln“ für Letterboxen gut verstanden. Hier kommt es wohl weniger auf das GPS-Gerät an, sondern eher auf Wegbeschreibungen ggf. Skizzen, so wie man es früher von den Schnitzeljagden kennt. lediglich einmal solle das GPS benutzt werden müssen. Aha, Okay, dann nehmen wir mal den Parkplatz als Koordinaten, die mit Handy oder GPS gefunden werden muss und danach geht es mit einem tollen Plan auf einen Rundkurs, mit Fragen zum Wanderweg und einem sich aus dem Rätsel ergebenden Final. Tolle Idee, oder? Fanden eigentlich alle, bis auf den Reviewer, der mir dann wiederum sagte, dass das Auffinden des Parkplatzes keine ausreichende GPS-Beteiligung an diesem Spiel wäre 😦 Aber inzwischen war ich von Rückschlägen solcher Art abgehärtet, wunderte mich schon fast, wenn mal kein „Ja, aber…“ kam.

Somit standen die Caches #7-#9 und ich konnte mich voll und ganz dem Super-Bonus widmen.

#7 – Störbrücke
#8 – Waldlehrpfad
#9 – Waldruhe

Jetzt, wie gesagt, noch der Bonus. Die Idee der Belohnungen sollte natürlich unbedingt wieder aufgegriffen werden und so entstand schnell die Idee, einer exklusiven „Kellinghusen-Coin“. Limitiert auf 50 Stück, die man erhält, wenn man aus allen Caches die Bonuszahlen gesammelt hat und damit den Super-Bonus gefunden hat. Bei der Gestaltung hat uns dann LASER ON TOP maßgeblich unterstützt und auch die Produktion übernommen.

Der Cache selber sollte natürlich „leicht“ auffindbar sein, denn ich finde nichts frustrierender, als eine Reihe an Caches zu absolvieren und den verdienten Bonus nicht zu finden. Der Weg dahin darf aber gerne etwas ungewöhnlich sein. All diese Zutaten in einen Topf und schwupps, war der Cache fertig. Die Location war auch klar, alle Genehmigungen lagen vor und beim Reviewer sollte es auch keine Probleme geben, da es aus Reviewersicht keine besonderen Dinge zu beachten gab. So war es dann auch, bis auf eine Kleinigkeit: EIN ABSTANDSPROBLEM!!! Nachdem ich schon für andere Caches dieser Reihe befreundete Cacher um Mithilfe in Form von Cacheumlegungen gebeten hatte, lag hier das Final eines Multis, der sage und schreibe 25km entfernt liegt. Bääämmm – und dieser Cache war der Einzige, bei dem es darauf ankam, genau hier zu liegen und die Vorarbeiten zum Listing waren auch nicht ganz ohne Aufwand gewesen und mit der Aufgabe dieser Location hätte ich einfach bei NULL anfangen können 😦

Jetzt war also erstens der komplette Zeitplan im Ar… und zweitens eine homezone-übergreifende Kooperation mit dem Owner des anderen Caches von Nöten. Langes Jammern hin, nicht-augenfreies Schimpfen her, mit unzähligen Versuchen konnte das Final des Multis so neu vermessen werden, dass die Attraktivität des Caches nicht gelitten hat und mein geplantes Final installiert werden konnte.

Genau an dieser Stelle ist jetzt der Platz den vielen Helfern zu danken, für Listingslesen, Cachebehausungen bauen, Beta-Testen, Cache-Umlegen, Koordinaten Einmessen und nochmal einmessen, Tipps geben, noch bessere Tipps geben und letztlich auch an alle Beteiligten der Stadt Kellinghusen, ohne die das Ganze hier nicht möglich gewesen wäre.

#10 – SuperBonus

Wir schrieben also den 12.09.2016, an dem Kanne&Siki auf den sagenumwobenen „PUBLISH“-Knopf drückten, um den finalen Startschuss für die vollendete Kellinghusen-Route zu geben. Das waren genau 11 Monate, nachdem die Idee geboren wurde, aber ich denke, die Logeinträge zeigen, dass die meisten zufrieden sind mit dieser Runde durch Kellinghusen. Dass sich die Aufwände gelohnt haben, zeigen knapp 300 Favoritenpunkte in durchschnittlich gut einem halben Jahr und einer FP-Quote von derzeit noch über 90% beim Super-Bonus. Das sind dann die Rückmeldungen, die einem den Aufwand, den man betrieben hat, versüssen.

In 2017 freue ich mich schon wieder auf mehr Zeit für eigene Cachertouren. Dann vielleicht auch mit mehr Berichten auf meinem Blog. In der Hoffnung darauf, dass sowohl Cacher, als auch Nichtraucher in Zukunft etwas wohlwollender mit unserer Kellinghusen-Route umgehen. Die Wartung birgt nach wie vor hohes Frustpotenzial, da es mir immer wieder unerklärlich ist, was Leute mit Besenstiele, Schlüssel für Schlösser, die sie dann aber hängen lassen, Plastikdosen etc. anfangen wollen. Die schönen Momente überwiegen jedoch!

Für alle Interessierten gibt es hier noch eine kleine Kurzbeschreibung und Übersicht aller Kellinghusen-Routen:

 

Kurzzusammenfassung

 

…und eine kleine aktuelle Statistik

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Lost Place Tour 2016

Dass ich schon länger nichts mehr gebloggt habe, liegt nicht daran, dass ich nicht mehr cache, sondern eher daran, dass ich inzwischen auch Cacheowner bin. Ein weiteres zeitintensives Hobby, bei dem ein anderes zurückstecken musste…

Die eigenen Caches sind jetzt weitestgehend selbstlaufend und eine gewisse Routine in Neucachererstellung und Wartung sind eingetreten! So freue ich mich, auch mal wieder etwas über eigene Cachererfahrungen zu schreiben. Den eigenen Caches, den Owner-Erfahrungen und –Alpträumen werde ich später einen eigenen Beitrag widmen 🙂

Eine grosse Überraschung bekam ich zu meinem diesjährigen Geburtstag geschenkt. Natürlich verschlüsselt und als Mysterie verpackt – Vielank, 2 Tage, Dömitz, DAG & TNT, Hitzacker, LostPlace, Ausruhen, Jenseits der Wolfsschlucht.

Schnell war klar, meine Familie geht mit mir auf eine Familien-LostPlace-Tour, mit dem „Basislager“ in Vielank. Dort untergebracht in dem „Vielanker Brauhaus“. Was will man mehr? LostPlace, Familie, selbstgebrautes Bier und gutes Essen. Hörte sich nach einem verdammt guten Plan an.

DAG & TNT

Am 26.07.16 fuhren wir dann los. Unser erstes Ziel war der LP „DAG & TNT“ (GCN7Q7). 1892 wurde das Werk der Firma Sprengstoffwerke Dr. R.Nahnsen & Co KG errichtet, in dem damals u.a. TNT, Pikrinsäure, Tetryl und Nitroglycerin hergestellt wurden. Später wurden auch Sprengstoffkapseln gebaut, die als besonders feuchtigkeitssicher galten und somit ideal für Unterwasser-Sprengungen waren. Für die dort produzierten Bergbausprengstoffe wurde die Fabrik weltbekannt. Im ersten Weltkrieg wurde die Firma zum größten Rüstungsbetrieb Mecklenburgs, die Mitarbeiterzahl stieg von 300 auf rund 3.000. Nach 1926 wurde der Betrieb eingestellt und abgerissen, bevor er 1934 in veränderter Form wieder aufgebaut wurde und für den 2. Weltkrieg monatlich bis zu 3.750t Sprengstoffe, darunter 1.200t TNT und 125t Pikrinsäure, ca. 600t großkalibrige Bomben, ca. 150t kleinkalibrige Munition und ca. 1.000t Panzerminen produzierte. Die Stillegung erfolgte 1945 mit Ende des Krieges. Heute sind viele der Bunker und Gebäude gesprengt bzw. zerstört, einige Objekte auf dem Areal sind aber noch recht gut erhalten.

Eingebettet in diese Location hat platanus einen interessanten LP-Multi gelegt, der eine tolle Mischung aus Wanderung und Erkundung war. Kreuz und quer durch das Gebiet, teilweise bis zu 4 Meter hohe Wälle wurden immer wieder überwunden, um zur nächsten Station zu gelangen. 6 Stationen gab es, allesamt in lostplace-gerechten Verstecken. So kämpften wir uns von Station zu Station, mussten manches Mal abtauchen, in irgendwelche Betonrohre oder andere Gebäude, in denen wir dann die Koordinaten für die nächste Station fanden. Zu unserem Equipment gehörten u.a. 2 iPhone, eine led lenser H7.2 Stirnlampe, eine Fenix E21 Taschenlampe, diverse kleinere Taschen- und UV-Lampen. Weitere ECA war hier eigentlich nicht nötig. Obwohl wir insgesamt „nur“ ca. 7.000 Schritte (Helth-App) also ca. 4,5 km wanderten, waren wir doch recht erschlagen. Das lag letztlich sicherlich an dem unwegsamen Gelände und den 13 Stockwerken (App), die wir als Norddeutsche einfach nicht mehr gewohnt sind. An die 30 Grad taten ein Übriges.

Mehr zu diesem Cache könnt ihr auch in meinem Logeintrag nachlesen (Log)

Der Tag wurde gekrönt von unserer Unterkunft. Ein tolles Zimmer mit Aufbettung kostete hier nur 91€. Nach einer intensiven Duschrunde ging es dann noch in das Brauhaus-Restaurant. Selbstgebrautes Bier war hier das Highlight und wurde natürlich verköstigt: Angefangen mit dem Vielanker Weizen über Pils zu dunklem Vielanker. Das schwarze Vielanker hoben wir uns für den zweiten Tag auf. So ging der Tag im Biergarten des Hauses mit einem Vielanker Whiskey und dem hauseigenen Kräuterlikör zu Ende.

 

Jenseits der Wolfsschlucht

Gut ausgeschlafen traten wir am zweiten Tag unsere erste Challenge an. Nein, kein Challenge-Cache, sondern einfach nur die Suche nach einem Bäcker in Vielank. Als Wohnhaus gut getarnt entdeckten wir ihn und traten in den „Verkaufsraum“ ein. Mit uns Dreien war dieser dann auch voll und wir freuten uns über die letzten 6 Brötchen im Regal. Danach ging es direkt nach Hitzacker zum LP „Jenseits der Wolfsschlucht“ (GCHRT9) und auf dem angegebenen Parkplatz gab es erst einmal ein Frühstück. Gut gestärkt zogen wir dann los und nach der ersten Station ging es dann in die tiefste Wildnis des Elbeufers. Kopfhohe Brennesseln, ein max. 40 cm breiter Trampelpfad und mehrere umgestürzte Bäume über die man hinwegklettern oder drunter durch tauchen musste.

Die Stationen selbst waren eigentlich alle gut zu finden, jedoch verloren wir schon an Station 2 ca. 60 Minuten, bei der Suche nach den nächsten Koordinaten. Sie waren weg, wie sich nach Rückfrage beim owner herausstellen sollte. Also sind wir nach einer kleinen Stationswartung und den neuen Koordinaten weitergezogen. Die nächsten Stationen gestalteten sich dann erheblich einfacher, aber der Weg war ganz schön anstrengend. Der Schrittzähler zählte unermüdlich weiter und unsere Kräfte schwanden. An Station 5 dann der Megagau: Ein Freizeitmuggle mähte an seinem Wochenendhüttchen die Wiese. Ca. 10 Meter entfernt von unserem Objekt der Begierde, auf welches wir sicherlich hinaufklettern sollten. Wenn wir das machen würden, wäre die Station 100%-tig aufgeflogen. Also wieder Rücksprache mit dem owner, der uns weiterhalf und sicherlich froh war, dass wir unerkannt blieben.

Die Kräfte schwanden immer mehr und wir kamen auf die 10 km Marke… Und an dieser Station, die einigermassen schnell gefunden wurde, gab es wieder das Problem, dass wir nichts fanden. Ist das inzwischen unserer Müdigkeit geschuldet? Wir können doch nicht schon wieder den owner… Es half nichts – doch der owner. Er erklärte uns, was und wo wir suchen sollten und dabei stellte sich heraus, dass wir dort alles abgesucht hatten und der Hinweis höchstwahrscheinlich auch nicht mehr da ist. Eine weitere Stunde war damit hinüber 😦 Aber ab hier sollte alles nur noch ein Klacks sein!! Die letzten Stationen konnten gut gefunden werden, auch die Hinweise und so standen wir nach weiteren 2-3 km vor dem Final. Nur noch 80 Meter – aber eine „Schlucht“ dazwischen 😮 Mit letzten Kräften kamen wir am Ziel an und fanden erstmal tolle Tropfsteine und dann natürlich auch den Cache in einer Höhle.

Wir verewigten uns im Logbuch und machten auch noch ein Bild, mit der CacheCam, die im Final liegt (sehr schöne Idee)! Insgesamt kamen wir dann auf knapp 18.000 Schritte bei ca. 14,5 km…

Auch hier geht es wieder zum Logeintrag (Log)

Der zweite Abend im Brauhaus sollte den gleichen Verlauf wie der erste nehmen. Nur mit dem Unterschied, dass wir total Schrott waren und natürlich auch noch das schwarze Vielanker probiert haben 🙂

Der letzte Morgen empfing uns mit Regen, der zum Glück schnell verschwand. Unser Frühstück in der Dömitzer Festung fiel dann trotzdem ins Wasser, da die Kantine erst um 11:00 Uhr aufmachen wollte 😦 Also suchten wir uns wieder einen Bäcker und wurden genau gegenüber der Kirche fündig. In fast familiärer Atmosphäre tranken wir dann einen Kaffee und stärkten uns mit einem Brötchen, bevor wir noch ein paar Schritte in Dömitz machten, um 2-3 Dosen einzusammeln. Alle nicht besonders spektakulär – aber wenn man schon mal da ist.

Gegen Mittag schwangen wir uns ins Auto und machten uns auf den Heimweg. kurz vor Hamburg hatten wir uns dann noch 4 favoritenträchtige Caches ausgesucht

GC68Y4C – TB- und Coin-Kerker (108 FP)
GC53W4W – Lift from Hell (243 FP)
GC338WA – Spezial Messsonde (137 FP)
GC5JYQ7 – Du hast nen Vogel (238 FP)

Alle 4 machten noch einmal richtig Spaß und rundeten diesen Kurzurlaub perfekt ab. Einen kleinen Film gibt es noch (hier) mit dem Passwort: LP2016

Ich freue mich schon auf meinen nächsten Geburtstag 😛

2014 im Rückblick (v. wordpress)

Die WordPress.com-Statistik-Elfen haben einen Jahresbericht 2014 für dieses Blog erstellt.

Hier ist ein Auszug:

Eine Cable Car in San Francisco fasst 60 Personen. Dieses Blog wurde in 2014 etwa 2.900 mal besucht. Eine Cable Car würde etwa 48 Fahrten benötigen um alle Besucher dieses Blogs zu transportieren.

Klicke hier um den vollständigen Bericht zu sehen.

geocaSHing-card goes Seattle

Es ist jetzt schon etwas länger her, dass ich mich hier habe sehen lassen. Dafür melde ich mich heute mal mit einem ganz anderen Thema. Heute geht es mir nicht um schöne Cachertouren, sondern um eine Idee, die mir im Laufe der letzten Monate immer „wichtiger“ wurde.

Worum geht es konkret?
„Neben“ meinem Freizeit-Hobby Geocachen gibt es auch für mich ein Berufsleben. Hier beschäftige ich mich mit der Konzeption, Umsetzung und Betreibung von PrePaid Kreditkarten. Diese haben u.a. den Vorteil, dass sie für jeden (auch ohne Beantragung) erhältlich sind. Ich will Euch hier auch gar nicht lange mit den langweiligen Details einer Kreditkarte aufhalten, sondern komme gleich zu der Idee:

Wir alle lieben unser Hobby, wir alle stehen auf GC-Utensilien, wie T-Shirts, Aufkleber, Mützen… Ihr wisst schon. Gleichzeitig sind wir alle auch innovative Menschen, die Spaß an neuen Herausforderungen oder intelligenten Ideen haben. Viel im Wald unterwegs, stellte ich mir natürlich irgendwann auch mal die Frage, wo verstaue ich meine wichtigsten Sachen sicher? Dazu gehören u.a. der Autoschlüssel und sicherlich auch das Geld. Da ich mich, wie oben schon erwähnt, beruflich weniger mit dem sicheren Verstauen von Autoschlüssel, dafür aber um so mehr mit dem Thema „sicheres Bezahlen“ beschäftige, entstand die Idee, einfach ein Zahlungsmittel für Cacher zu haben, das viel kann, sicher ist und auch noch Spaß macht (wenn man das beim Bezahlen überhaupt haben kann 🙂

Die Lösung kann so aussehen:

caSHing-card

Das Ganze kann ich natürlich nicht alleine umsetzen und/oder entscheiden, sondern hängt maßgeblich davon ab, ob Groundspeak meine Idee auch sexy findet. Deswegen muss ich Groundspeak (Bryan Roth) diese Idee auch mal erzählen. Da ich in Kellinghsuen (D) und nicht in Seattle wohne, kann ich das nicht so einfach persönlich. Also schicke ich die Idee per Trackable in HQ zu Bryan, in der Hoffnung, dass die Cachergemeinde diesen TB sicher und flott dort hinbringt. Das Ganze ist natürlich ein Versuch – schauen wir mal, ob es klappt.

Mehr zur Idee:
Ich möchte eine GC-gebrandete PrePaid MasterCard machen, die gleichzeitig einen TB-Code unter dem Karteninhabernamen trägt, der wie bei allen TBs discovered werden kann. Gleichzeitig könnte ich mir vorstellen, dass die Karte Punkte sammeln kann, mit denen man Vergünstigungen oder andere Vorteile oder Nettigkeiten ersammeln kann. Neben diesen Spaßfaktoren muss diese Karte natürlich dem Inhaber alle zahlungsmitteltechnischen Vorteile einer Kreditkarte (in diesem Falle einer PrePaid Kreditkarte) bieten:

  • sicherer als Bargeld
  • in über 30 Mio Geschäften weltweit akzeptiert
  • auch für Kinder ab 14 Jahren erhältlich
  • ohne Beantragung – einfach nur kaufen

(mehr)

Somit versuche ich Nützliches mit Hobby zu verbinden und bin gespannt, wie es bei Grounspeak und Euch ankommt. Nutzt diesen Blog gerne, um Eure Meinung dazu abzugeben, zu diskutieren oder die interessante Reise zu verfolgen.

 

English Version:
Long ago, I´ve been here. But I’ll get time today with a completely different topic. Today is not about beautiful Geocaching-Tours, but an idea that getting „more important“ for me over the last few months.

What is it exactly?
„Besides“ my leisure hobby geocaching there is a career for me. Here I am concerned with the design, implementation and operation of prepaid credit cards. These have for example the advantage that they are available for everyone (even without application). I don´t even want to stop you here a long time with the boring details of a credit card, I will come to the idea right now:

We all love our hobby, we are all happy about new GC utensils, such as T-shirts, stickers, caps … You know!  At the same time, we are all innovative people who enjoy new challenges and intelligent ideas. Much in the woods, I naturally asked myself at some point, where I store SAFE my important stuff ? These include for example the car keys and certainly the money. So the idea was born, just to have a method of payment for cachers that can much developed, safe and even fun (if you can have when paying at all 🙂

The solution may look like this:

caSHing-card

The whole thing I can not implement and/or decide just by myself, but it depends on whether Groundspeak like my idea. That’s why I have to tell this Groundspeak (Bryan Roth). Unfortunately, I live in Kellinghsuen (D) and not in Seattle, I can not do so simply personally. So I send my idea by Trackable into the HQ to Bryan, in the hope that the cacher-community take the TB safe and fast to him. It´s just a try – let’s see if it works.

More about the idea:
I want to make GC-branded prepaid MasterCard that simultaneously transmits a TB code under the cardholder name, which can be discovered on events. At the same time I would imagine that the card can earn points that can be used for discounts or other benefits or niceties. In addition to these fun-facts, the card have to have all technical advantages of a credit card (in this case a prepaid credit card) for the cardholder:

  • Safer than cash
  • Accepted in over 30 million stores worldwide
  • Available for children under 14 years
  • Just buy -> without requesting

(more)

So I try to connect my hobby with the useful and I am curious about your and Groundspeaks feedback . Use this blog to discuss or to follow the way of this idea…

Lost Place Tour 2014 (III)

Es ist jetzt schon etwas länger her, dass ich vom 2. Tag unserer tollen Lost Place Tour rund um Halle berichtet habe. Inspiriert durch die Lesung des Herrn Hoecker „Neues aus Geocaching“, welche in einem tollen Lost Place im Hamburger Hafen stattfand (MS Bleichen), nehme ich den Faden wieder auf. Natürlich nicht, um vorweg einen kurzen Exkurs, sprich Bericht von der Lesung einzubinden 🙂

EXKURS „Neues aus Geocaching“

Am 25.09.2014 fand die Lesung von Bernhard Hoecker und Tobi auf der MS Bleichen statt. Schnell, nach wenigen Stunden war die Lesung komplett ausverkauft. 200 interessierte Geocacher hatten sich angemeldet. Wie sich während der Lesung herausstellte 199 Geocacher und 1 Muggle! In atemberaubender Atmosphäre dieses alten Stückgutfrachters fand die ganze Veranstaltung statt. Und das Ganze nicht als Event, somit ohne Punkt. Womit wieder einmal bewiesen wäre, dass sich Geocacher auch für „punktlose“ Veranstaltungen mobilisieren lassen 🙂 Rund um die Lesung gab es dann natürlich das entsprechende „Meet & Greet“, ein paar naheliegende Tradi und extra für die Lesung erstellte Lab-Caches. Das war neu, da diese Art von Caches eigentlich Events vorbehalten sind. Punkt 17:00 Uhr wurden die Lab-Caches freigegeben, was man eindeutig daran erkennen konnte, dass sich das Meet&Greet schlagartig auflöste und ca 150 Cacher nach den Labs suchten. Allesamt waren Fragen rund um die MS Bleichen, so dass man vor Betreten der Location wenigstens etwas mehr über die Historie des Frachters erfuhr.

Neben diesen nett verpackten Informationen konnte man sich in Gesprächen mit den ehrenamtlichen Helfern und gleichzeitig Restaurateuren des Schiffes über Historie, Gegenwart und der spannenden Zukunft der MS Bleichen informieren. Alle zusammen haben nämlich das Ziel, dass der Frachter nächstes Jahr so weit restauriert ist, dass er aus eigener Kraft wieder in See stechen kann (wenn auch nur zur Überführung in ein Museum).

Die Lesung selbst überzeugte natürlich durch die Art Bernhard Hoeckers und der völlig ungezwungenen Atmosphäre. Neben der eigentlichen Lesung, wurde das Publikum immer wieder aktiv eingebunden. So durften 2 Cacher Ihre eigene Geschichte aus „Neues aus Geocaching“ selber vorlesen, wurden Geburtstagsständchen für lustifcb gesungen und am Ende gab es natürlich auch reichlich Autogramme. Rund um eine tolle Veranstaltung!

Exkurs Ende!

So nun sind wir wieder in Halle auf unserer Männertour zu Vatertag und haben inzwischen 2 tolle Lost Places gesehen (LP Brettermeier II und LP 1932 Alois Booms Reise). Am Nachmittag des 2. Tages hatten wir uns noch einen weiteren LP ausgesucht – „All you can eat“ !

Mit der Wertung 4,5 / 4 ein weiteres dickes Brett an einem Tag. Geplant waren hier lt. Listing zwischen 3 und 5 Stunden, verteilt auf 14 Stationen. Die Geschichte zum Cache wird im Listing kurz, aber knackig beschrieben und findet sich in der Location zu jeder Zeit wieder. Unsere kommissarische Arbeit startete direkt nachdem wir endlich den Zugang gefunden hatten. Bei All you can eat handelt es sich wieder um einen Lost Place auf grosser Fläche mit unterschiedlichen Gebäuden und schier endlosen Möglichkeiten Verstecke zu kreieren. Wenn man dann noch, wie der owner beweist, handwerklich geschickt ist, kann es durchaus passieren, dass man eine Station länger als 30 Minuten suchen muss.

 

An Station 4 oder 5 suchten wir uns einen Wolf und konnten letztlich nur durch die schnelle Hilfe des owners weitermachen. Danach war es zwar immer tricky, aber machbar. Einzig herumlaufende Erdkabelmuggle verunsicherten uns zunehmend. Nachdem wir zu Anfang dachten, wir müssen nur einmal schnell an den Kollegen vorbei, stellten wir fest, dass sich die Jungs erheblich von uns gestört fühlten und immer wieder nach uns Ausschau hielten. Das Ambiente des LPs und die Verstecke in dunklen Räumen, die sich der „Baustelle“ der Metalldiebe wieder näherten taten ihr Übriges, um unser Unwohlsein zu stärken. Sogar per Whats App abgeschickte Meldungen nach Hause „wenn wir uns in 1 Std. nicht melden, stimmt was nicht“ konnten wir uns nicht verkneifen. Was übrigens unsere daheimgebliebenen Frauen deutlich weniger beeindruckte, wie uns, die Jungs vor Ort.

Letztlich konnten wir alle Stationen finden, hatten die Finalkoordinaten raus und machten uns auf den Weg zum Final und ihr werdet es schon erraten – klar, in unmittelbarer Nähe der Metalldiebe, die wieder fleissig pickelten. Bewusst nahmen wir einen erheblichen Umweg in Kauf, um nicht wieder direkt an der Baustelle vorbei zu müssen und näherten uns von hinten. Ob das eine gute Idee war, wussten wir erst, als einer der Kollegen hektisch anfing mit dem Fahrrad über das Gelände zu fahren. Uns wurde es so unwohl, dass wir abbrachen, über die Mauer des Geländes nach hinten verschwanden, um zu merken, dass wir auf einem eingezäunten Betriebsgelände der benachbarten Firma standen. Zum Überfluss auch noch mit reichlich Überwachungskameras ausgestattet. Also half es nix, wir mussten wieder rein in den alten Schlachthof. Diesmal ging es dann aber zügigen Schrittes den längsten Weg mit dem grösstmöglichen Abstand zu den „Verdächtigen“ zum Ausgang, rein in unser Auto und nix wie weg!!

Auch wenn sich das hier nach einer inszenierten Geschichte auf einem LP anhört, vielleicht inspiriert durch den Film „Lost Place“ – es war genau so und unsere abendliche Korrespondenz mit den Cacheowner bestätigte uns, dass dies hier durchaus vorkommen kann. Da wir alle Stationen und die Finalkoordinaten richtig gelöst hatten und ihm selbst die finale Location ordentlich beschreiben konnten, gab er uns dankenswerter Weise die Logfreigabe.

Mein damaliger Logeintrag:

„Inzwischen der 3. Lost Place, den wir gemeinsam mit CachePac und Black Abbot auf unserer Lost Place Tour 2014 angehen wollten. Nachdem wir einen Zugang zum Gelände gefunden hatten, waren wir erst einmal überrascht über den vielen Müll, den es hier auf dem ganzen Gelände und in allen Gebäuden zu „Bestaunen“ gab. Die Stationen waren von knifflig bis fast unauffindbar in der Schwierigkeit und deswegen benötigten wir an einer Stelle dann auch wirklich eine Hilfe.

Die ganze Location verleitet dennoch zu vielen Bildern, was die ganze Geschichte zeitlich nicht wirklich schneller macht. Aber solche Gebäude sind immer wieder zu faszinierend, um nur von Station zu Station zu eilen. Eilen ist auch eh das falsche Wort, da wir an einigen Stationen doch etwas suchen mussten.

Die Ideen und die Umsetzung der einzelnen Stationen war spitze. Wir waren jedes mal wieder aufs neue begeistert, wenn wir sie gefunden hatten.

So nun zur Story: überragend! Auch die Einbindung der einzelnen Stationen mit den kleinen Geschichten zur Gesamtstory – einfach spitze!! Das Ganze hat wahnsinnig viel Spaß gemacht, auch wenn insgesamt ein wenig zu viel Müll hier rumliegt (auch für einen LP ungewöhnlich viel), aber dazu kann der cache ja nix.

Unsere ganz persönliche Gruselstory erlebten wir dann an den letzten beiden Stages. Sehr offensichtlich versuchten mit Messer und Pickel bewaffnete Metall-Diebe die restlichen Metallschätze zu bergen. Auf dem Hinweg noch mit geradem Blick und festem Schritt vorbei, mit einem kurzen „HALLO“, merkten wir, dass es den Kollegen nicht ganz recht war, dass wir hier mit technischen Gerät und Foto rumlaufen. Dass sie ihre Arbeit schlagartig einstellten und ein Kollege direkt mit dem Fahrrad auf dem Gelände umherfuhr, machte uns auch nicht glücklicher. So fanden wir die letzte Station mit inzwischen weichen Knien und immer mit einem Blick nach hinten.

Erleichtert und in der Sonne sitzend konnten wir dann über die richtige „Adresse“ die Finalkoordinaten herausfinden. Wiederum toll gemacht!

Uns hat die gesamte Geschichte unheimlich viel Spaß gemacht, 100te Fotos waren die Ausbeute und somit hinterlassen wir gerne 1 FP. Mitnehmen können wir eine unvergessliche Geschichte, tolle Bilder und ein flaues Gefühl in der Magengegend.“

Nur wer diesen Cache nicht mehr machen möchte oder schon gemacht hat, sollte sich die hinterlegte Bildershow angucken. Alle anderen sollten sich lieber überraschen lassen. Ja!! Es wird gespoilert, also keine Klagen!!

BILDERSHOW „All you can eat“

 Für diesen Tag war es dann wirklich genug und wir fuhren ohne Umwege in unser Hotel. Ein weiterer Tag wartete ja noch mit einem weiteren Highlight, von dem ich demnächst hier berichten werde.

Lost Place Tour 2014 (II)

Here we go. Wie vor Kurzem angekündigt kommt hier mein 2. Teil unserer LP Tour 2014, die wir in Halle / Leipzig unternahmen. Nachdem wir nun den Brettermeier II kurz vor dessen Archivierung noch machen durften, fuhren wir kaputt und zufrieden in unser Hotel zurück. Da lag bestimmt noch was auf der Strecke, oder? RICHTIG!

Mit über 800 Favoritenpunkten versprachen wir uns vom „TB/GC Hotel Mansfeld Südharz + Geopostoffice“ (link) so Einiges. Was wir hier vorfanden, hatten wir noch nicht gesehen.

Auch das Logbuch bot einigen Platz und auf einer Karte konnten wir sogar unsere Herkunft verewigen. Wann habt ihr zum ersten Mal IN einem cache gestanden?

Weiter ging es dann noch über eine „Pilgerstätte“ zu den „Panzerknackern„. Die Pilgerstätte ist „…eine Trauerstelle für alle owner von verloren gegangenen Trackballes…“ (so das Listing). Eine nette Idee, die, wie ich feststellen musste, auf Facebook auch schon wieder zu kontroversen Diskussionen führte. Meine Meinung bleibt: Nette Idee, mit einer schönen Bastelarbeit und mit viel Liebe zum Detail. Auf alle Fälle ein Besuch wert, wenn man in der Nähe ist!

Auch die Panzerknacker, bekannt aus unserer jugendlichen Comiczeit, wollten wir uns nicht entgehen lassen. Hier suchten wir regelrecht die Nadel im Heuhaufen… Manchmal ist es dann eher der Zufall, der einem hilft. Auf alle Fälle auch ein sehr nett gemachter Cache!

Danach ging es aber schnellstens in den Ankerhof. 1 Std. musste abends i.d.R. reichen, um sich zu Hause zu melden, zu duschen und noch kurz alle Stromversorgungen zu nutzen. Danach ging es auf direktem Weg zu kulinarischen Highlights von Halle. Der Vatertag endete somit zufrieden und früh, da wir ja am nächsten Morgen wiederum früh (07:30 Uhr) los wollten.

Am Freitag stand dann das nächste LP-Highlight auf dem Programm: 1932 Alois Bloms Reise durch die Zeit (GC4NHP9). Wir waren angemeldet und auch pünktlich vor Ort. Der Anfang dieses Caches stimmte uns erst sehr misstrauisch. Merkwürdige Voraussetzungen, die wir erfüllen sollten, Auto aus – Auto an, viel Rumfahrerei und eigentlich wollten wir einen erlebnisreichen Lost Place machen. Haben wir uns vielleicht zu viel versprochen oder waren zu verwöhnt vom gestrigen Brettermeier?

Beim eigentlichen Startpunkt angekommen, erzählte uns der mitgebrachte UKW-Sender, was als nächstes zu tun sei. Das war schon eine gute Story. Nach und nach lösten sich auch die zuerst merkwürdig erscheinenden „Zugangsvoraussetzungen“ auf und wurden logisch.

Im wahrsten Sinne des Wortes tauchten wir in die Welt des Alois Blom ein. Die komplette Geschichte ist mit viel Liebe zum Detail inszeniert. Kleinste Details überraschen in diesem Lost Place. Die Geschichte ist stimmig, knifflig und manchmal auch etwas anstrengend. So täuschte uns Alois immer wieder an verschiedenen Stationen, gab uns Rätsel auf, in die wir uns „verbissen“, bis wir merkten, dass dieses Eisenrohr so rein gar nix mit der Lösung des Rätsels zu tun hatte.

Immer wieder wurden wir von Kampfspuren vorangegangener Teams darauf hingewiesen, dass uns Alois davon abhalten will, die Aufladung der Zeitmaschine zu unterbrechen.

Ziemlich genau in der vorgegebenen Zeit konnten wir das Rätsel gerade noch lösen, bevor das nächste LP-Team ihr Glück versuchen wollte. Die HandKantenOrangUtans haben hier einen tollen Cache gelegt, der besonders für „Lost Place Einsteiger“ hervorragend geeignet ist. Er ist quasi bewacht und geschützt, man hat die Erlaubnis in diesen Bunker zu gehen und er ist relativ klein, so dass man sich an die Orientierung unter der Erde erst einmal gewöhnen kann.

Zum Abschluss auch wieder mein damaliger Logeintrag, für einen LP-Cache, der mit seiner 4/3,5 Wertung wiederum genau richtig eingetaktet war.

„Mit CachePac und Black Abbot ging es über Vatertag auf grosse Lost Place Tour 2014. Wir starteten hier um Punkt 08:00 Uhr morgens und zwar gleich mit einer Überraschung, von der wir in dem Moment noch nicht so richtig wussten, was wir davon halten sollten.
Die Idee der nächsten Station lenkte uns da aber schon ein wenig ab, das hatte ich so noch nicht gesehen. Einmal mehr wurde der gut verstaute Schlüssel wieder aus dem Rucksack gepackt und die Reise ging auch hier mit dem cachemobil weiter.
Auch die darauf folgende Station war sehr schön inszeniert und unseren Obolus konnten wir schnell gegen die Weitermacherlaubnis eintauschen. Ab hier ging es dann ruck.zuck in das erwartete Lost Place Feeling.
Die Stationen sind alle toll gemacht, sowohl die Geschichte, wie auch die einzelnen Ideen und die handwerkliche Umsetzung lässt darauf schliessen, dass sich hier jemand voll uns ganz seinem cache gewidmet hat
Nicht jede Station war uns sofort klar. So benötigten wir recht am Anfang auch einen Tipp vom TJ, der uns aber auch recht schnell weiterhelfen konnten (DANKE!). Die Geschichte selbst ist von vorne bis hinten spannend und auch kleinste Details runden die Geschichte immer wieder ab.
Ob wir in der vorgegebenen Zeit jedoch die 100%-tige Aufladung der Zeitmaschine werden verhindern können, war nicht zu jedem Zeitpunkt klar. Einige Stationen hatten es in sich, auch weil man hier das eine oder andere Mal in die Irre geführt wird. Zu den beiden letzten Stationen sage ich nix weiter… SPITZE!!
Was bleibt? Ein tolles Erlebnis, 1 hinterlassenes Schleichen und ***** (GC-Vote)“

 Nur wer diesen Cache nicht mehr machen möchte oder schon gemacht hat sollte sich die hinterlegte Bildershow angucken. Alle anderen sollten sich lieber überraschen lassen. Ja!! Es wird gespoilert, also keine Klagen!!

Bildschirmfoto 2014-08-21 um 22.07.08klicken für Bildershow

 Der nächste Bericht folgt in Kürze. Es warten ja noch 2 weitere Lost Places und der ein oder andere „Beifang“ auf uns.

Lost Place Tour 2014 (I)

Nach über 1.500 gefundenen caches war auch für mich die Zeit gekommen, an einer LP-Tour teilzunehmen. CachePac als Hauptorganisator machte dies nicht zum ersten Mal und Black Abbot war auch letztes Jahr auf einer legendären LostPlace Tour im Osten unseres Landes dabei. Wer dazu gerne mehr lesen möchte kann gerne hier nachschauen.

Mit so einem „Cheforganisator“ und einem 2. „erfahrenen Hund“ traute auch ich mir zu, die Geheimnisse von Lost Places zu erkunden.

Auch ich bereitete mich anständig vor. Von der Basisausrüstung über diverse ECAs bis hin zu Energy Drinks und Proviant sollte schliesslich alles passen.

Also ging es gut vorbereitet auf die Bahn. Von Hamburg nach Halle, unterwegs noch ein paar interessante Favoritencaches sammeln – so jedenfalls war der Plan. Nach halber Strecke gab es eine Planänderung:

Aber es ging weiter, so leicht lassen wir uns natürlich nicht aus dem Tritt bringen. Dank Mobilitätsgarantie bekam ich für die nächsten 4 Tage einfach einen funkel-, niegel-, nagelneuen GLK. Selbstverständlich mit hellbeiger Leder-Innenausstattung. Genau das richtige Cachemobil. Dank der „Freunde“-App auf meinem und Black Abbots Handy konnten wir uns quasi aufeinander zufahren sehen und trafen uns fast zeitgleich im gebuchten Hotel in Halle.

 

Die anstrengende Anreise krönten wir nur noch mit einem schönen Abendessen in Halles Innenstadt, um am nächsten Tag fit zu sein. Früh sollte es losgehen, es lagen ja sehr hoch dekorierte Lost Places auf unserem Weg. In den nächsten Tagen wollten wir auf alle Fälle diese LPs machen:

> Brettermeier II – Lehre geht weiter
> 1932 Alois Bloms Reise durch die Zeit
> all you can eat
> Die Jagd nach der Padrowsky Bande

 

BRETTERMEIER

Somit ging es am Vatertag in aller Frühe zur neuen Ausbildungsstätte des jungen Herrn Brettermeier. Wir waren gut gerüstet, leider war das Wetter eher mäßig. Spätestens nach den ersten Stationen war mir als Rookie klar, warum ich z.B. Handschuhe in meiner erweiterten ECA dabei hatte. Dreck, Glassplitter und andere Unannehmlichkeiten sollten uns quasi den ganzen Tag begleiten.

Schnell stellte sich auch heraus, dass der erste Tag des Brettermeier sicherlich kein Zuckerschlecken werden würde. Nach problemlosen Start verzweifelten wir schon an Station 2 (zum Glück nur fast, bis CachePac endlich die erlösenden Worte rief). Also ging es weiter durch nahezu alle Stationen dieses Lehrbetriebes.

Viele interessante Aufgaben wurden uns gestellt. Mal ganz unten, mal tief drin, mal ganz oben. Aber klar war, dass der owner wohl einen grossen Spaß am Basteln toller Cacheideen hat.

Zur Abrundung mein damaliger Logeintrag:

„Angenehm, Brettermeier mein Name. Wo geht es hier rein? Ah da vorne.“
So geht sie los, meine Geschichte zu meiner neuen Ausbildungsstelle. Natürlich schickten mich die Kollegen quer durch den Betrieb und das Gelände. von Station zu Station lernte ich immer wieder neue Leute kennen und man glaubt es kaum, JEDER hatte auch schon irgendeine „tolle“ Aufgabe für.
Hier war mal was kaputt, was ich reparieren sollte. Da musste mal sauber gemacht werden, dort sollte ich jemandem helfen. Und manchmal, glaube ich, haben die Kollegen sich auch noch ganz fies vor mir versteckt. Ich glaube, mein erster Tag hätte echt schneller vorüber gehen können, wenn sich der ein oder andere einfach schneller zu erkennen gegeben hätte.
Dass sich der ein oder andere auch noch einen Spaß daraus machte mich zu verar… fand ich in dem Moment gar nicht lustig. Im Nachhinein betrachtet kann ich aber gut damit leben. Denn eines steht fest. Ich habe mir hier eine ganz tolle Lehrstelle ausgesucht, in einer unheimlich tollen Kulisse, mit wahnsinnig vielen unterhaltsamen Aufgaben und wenn es mir mal langweilig wird, laufe ich ganz da hinten in dem grossen Gebäude einfach die Treppen ein paar mal hoch und runter, Bewegung soll ja bekanntlich gut sein…
Als sich der Feierabend näherte traf ich auch noch ein paar andere Azubi-Kollegen. Die hatte ich zwar zu Mittag schon mal gesehen, aber danach verloren wir uns wieder aus den Augen. Zum Schluß konnten wir uns bei ein paar Aufgaben noch gegenseitig helfen und hatten nach 6,5 Std. dann früher Feierabend.
Lange Rede, kurzer Sinn – einfach genial. Vielmehr kann man hier wohl nicht schreiben ohne in einzelne Details zu gehen [:P]

Ein Cache mit der Wertung 4,5 / 4 bei der beide Wertungen verdient sind. Auch die hohe Anzahl der FP ist aus meiner Sicht komplett verdient. Schade, dass er inzwischen archiviert werden musste, nachdem ein Cacherkollege (nachdem er diesen Cache selber erst gemacht hat) diesen „hingehangen“ hat. Leider, wohl das Schicksal, welches gerade vielen LPs widerfährt.

Eine ausführliche Bildershow inkl. aller möglicher Spoilerbilder gibt es hier. Also bitte: SCHAUT HIER NUR REIN, WENN AUCH SPOILERBILDER NICHT STÖREN. Erst gucken und dann mosern zählt nicht 🙂

BILDERSHOW BRETTERMEIER II

Für heute ist hier erst einmal Schluß. Aber wie unsere Tour weiterging, bleibt absolut spannend und erinnert eigentlich an einen drehbuchreifen Film. Bis bald in diesem Kino…

Berlin, Berlin – wir fahren nach Berlin

Unter diesem Motto sind wir auch dieses Jahr wieder Richtung Berlin gestartet. Die „Reisegruppe“ setzte sich, wie schon letztes Jahr, aus den 3 Ruppel-Generationen zusammen.


Ziel war diesmal kein Mega-Event, wie 2013, sondern eigentlich „nur“ ein schöner Kurzurlaub mit Sightseeing. Geplant waren

– Madame Tussaud
– Hackesche Höfe
– Holocaust Denkmal
– Brandenburger Tor
– KDW
– Potsdam
– eine Spreetour
– Fussball Hertha – Braunschweig

Da sich die Familie mittlerweile in 3 cacher-teams gruppiert, würden auch Cachingsziele auf ungeteilte Zustimmung treffen. Deswegen plante ich im Voraus ein paar Highlights ein, die ich dann, so ganz nebenbei, in unsere Tour einfliessen lassen wollte.

Um an unserer „Deutschlandtour“ weiter zu arbeiten, lag Schwerin quasi auf direktem Weg. Berlin hatten wir als DT Cache auch noch nicht und Potsdam soll ja ebenfalls sehr schön sein 🙂

Deutschlandtour, was ist das? „Wenn ihr diesen Cache lösen möchtet, dann ist es zwingend notwendig, dass ihr alle 16 Bundesländer bereist und den jeweils entsprechenden Cache findet. In jeder Landeshauptstadt ist ein Deutschlandtour Cache versteckt. In jedem der gelisteten Cache findet ihr eine dreistellige Zahl, welche ihr benötigt um die Koordinaten für diesen Final berechnen zu können.“ (Zitat Listing)

Somit hatte ich schon mal 3 must haves zusammen 🙂 

In Berlin sollte uns diesmal der grosse Coup mit der Giraffe (siehe weiter unten) gelingen, neben 2-3 weiteren, interessanten caches der Hauptstadt. Auf dem Weg nach Potsdam wollten wir die Heilstätten Beelitz (LPC) und auf dem Rückweg auch noch den First Germany machen. Also – tolles Programm, jetzt muss nur noch das Wetter mitspielen. Aber alles der Reihe nach.

HINWEG:
GC16DZ9 Deutschlandtour Schwerin (link)
Der 6. DTC, den wir angingen, machte richtig Spaß. Zwar hatten wir erst Probleme, den richtigen Weg mit dem Auto zu einem vernünftigen Parkplatz zu finden, aber dann wurde alles sehr gemütlich. Ein schöner, nicht zu langer Marsch, der uns die lange Sitzerei im Auto versüßte. Entlang am See, immer auf einer Art Feldweg wanderten wir durch den Wald. Kurz vor dem Ziel muss man zwar nochmal etwas ins Gelände (da möchte ich bei Regen doch nicht rein), aber zum Glück spielte das Wetter bei uns mit. Letztlich gefunden hat ihn dann der jüngste (alles-cacher) und ein weiterer Haken auf unserer DT war gesichert. Die Ruhe und die schönen Bilder am See sollte man allerdings geniessen.


Idealer cache, für alle, die etwas Zeit mitbringen, da der Weg doch ca. 2 km beträgt und somit kein drive in ist.

Danach ging es weiter nach Berlin, übrigens direkt in den Stau hinein 😦 An dem Tag passierte dann nicht mehr wirklich viel, ausser einem einfachen, aber sehr gutem und „originalem“ italienischen Essen bei Monte Christo in der Flughafenstrasse (Neukölln). Top Essen zu sehr günsigen Preisen. Extrawünsche kein Problem und sehr nette Bedienung.

TAG 1
Auf alle Fälle kam am nächsten Tag dann erst einmal die Sonne, was natürlich die Basis für einen gelungenen Städtetrip darstellt. Mit öffentlichen Verkehrsmitteln zog es uns dann in die City, um unseren ersten Programmpunkt abzuarbeiten: DIE SPREE-BOOTSFAHRT

weiter Bilder

Neben dem ersten gescheiterten Versuch den Brandenburger Tor Multi zu finden, konnten wir 1,2,3 finden und als Attraktion auch noch die Lego-Giraffe am Sony-Center (Potsdamer Platz). Beim Suchen des einzig wichtigen Steines lernten wir einen netten cacherkollegen (Phantomias70) kennen, der morgens schon keinen Erfolg hatte und nun beobachtete, wie erfolgreich wir wohl sein würden. Nach einiger Zeit wollten auch wir schon wieder aufgeben (das zweite Mal nach 2013). Einfach viel zu viele Muggles, vor allem Kids, die sich hier vergnügten und Bilder schossen. Warum auch immer, machte ich den letzten Vesuch und siehe da, mir fiel was auf, was so nicht gehörte. Juhuu!! 

Das Wegnehmen war noch ok, das Loggen etwas abseits auch, aber die grösste Hausforderung war das Zurück“legen“. 

Hat fast länger gedauert und die Kinder, die mich beobachteten hatten sicherlich auch schon Mitleid, mit „dem verwirrten alten Mann, der schon zum 16 Mal um die Giraffe schleicht“.

Inzwischen fing es an zu regnen und gewittern, was unserer Stimmung nach dem Fund keinen Abbruch tun konnte.

TAG 2
Wieder fing der Tag, bei unserem Lieblings-Frühstücks-Café, dem TREIBHOLZ, sonnig an. Leckerste Kaffees, Croissants, Muffins und andere Schweinereien. Dazu noch alles vegan, wenn man will.

Schnell und früh ging es dann weiter zu Madame Tussaud, was ein absoluter Hingucker ist. Die in Kauf zu nehmenden Wartezeiten versuchten wir schlau durch frühzeitiges Aufstehen zu umgehen, was dazu führte, dass wir zwar ganz vorne in der Schlange standen, aber 40 Minuten darauf warteten, dass das Museum geöffnet wurde… 

Die Figuren selbst sind ja immer Geschmackssache. Einige sind ausserordentlich gut getroffen, andere naja. Aber insgesamt schon ein Erlebnis, was wir wenigstens einmal gesehen haben wollten.

mehr Bilder aus dem Kabinett

Nach der Madame ging es per Bus zu KDW. Shoppen war angesagt! Caching kam heute eindeutig zu kurz, aber dafür planten wir ja den kommenden Tag komplett für Potsdam, Beelitz und First Germany.

Zuhause im Bett liegend wurden die letzten Vorbereitungen für den LostPlace Beelitz Heilstätten getroffen, als ich, warum auch immer, das Listing nochmals aktualisierte und siehe da, es war disabled!! Warum das denn?? Eine Filmproduktion hat seit genau 1 Tag sein Werk aufgenommen und wollte sich dabei nicht stören lassen. Ich könnte k…

TAG 3
Aufgrund des wiederum tollen Wetters planten wir dann schnell um. Kein Beelitz, dafür zuerst First Germany und danach Potsdam mit ausgiebiger Havel-Rundfahrt.

Zum First Germany gibt es nicht viel zu sagen, ausser, dass er weg ist, es nicht viel zu sehen gibt und ein „In Memoriam“ gelegt wurde. Den haben wir uns dann mal zuerst vorgenommen und auch schnell gefunden. Gut – ist jetzt nicht so der Oberhammer, aber als Erinnerung an den ersten, der je in Deutschland gelegt wurde, finde ich es schon in Ordnung, dass hier überhaupt einer liegt. 

Nach dem Fund liessen wir es uns nicht nehmen, auch den archivierten Originalort zu besuchen. Wenn man schon da ist…

Die Weiterfahrt von hier nach Potsdam dauert dann auch nur ca. 45 Minuten. Dank perfekter Vorausplanung wussten wir genau, wo wir hin wollten, welche Bootstour es sein sollte und so fanden wir uns auf direktem Weg auf der Weissen Flotte Potsdams wieder. Eine erholsame Schiffstour bei herrlichem Sonnenschein, sowie tolle Bilder der Havel und angrenzenden Seen war die Belohnung. 

Zu bestaunen und entdecken gab es viel auf der Bootstour: das Sommerhaus Albert Einsteins und das kurfürstliche Schloß in Caputh, das romantische Dorfensemble in Petzow mit Schloß und Kirche von Karl Friedrich Schinkel und einen japanischen Bonsaigarten in Ferch oder den historischen Stadtkern der Inselstadt Werder um nur einiges zu nennen. 

Weitere Bilder der schönen Havelfahrt seht ihr HIER

Zum Abschluß des Tages, und auf dem Heimweg praktisch direkt auf der Route, lag „Onkel Toms Hütte“. Ein Restaurant im Grunewald, welches meine Eltern schon vor 50 Jahren beeindruckte und so eine schöne Erinnerung war. Übrigens gibt es dort eine der leckersten Pizzen, die ich je gegessen habe.

Eine Besonderheit hatte der Inhaber noch für uns parat. Die Pesto-Nudeln für den alles-cacher waren dermassen scharf, dass er nicht nur 3 Getränke brauchte, sondern zur Belohnung dann noch den Originalhut des Cowboys Olaf Quinque tragen durfte, was ihn per Onkel Toms Gesetz jetzt zum „echten Mann“ gemacht hat 🙂


TAG 4
Der letzte Tag war unser Abreise Tag. Und ach ja, wir mussten ja noch unseren Deutschlandtour Berlin Cache machen. Jedenfalls das ermittelte Finale, nachdem wir an den Tagen zuvor die einzelnen Stationen des Multis immer mal so zwischendurch mitgemacht hatten. Wer den Multi an einem Stück machen möchte, muss sich entweder gute Laufschuhe anziehen oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs sein. Die Stationen liegen schon weit auseinander, bringen einen aber an sehr interessante Stellen. KLEINER TIPP: an einigen Stationen ist für das leibliche Wohl gesorgt!!

So hat sich insgesamt dieser Stadtmulti sehr gelohnt und nachdem wir (erst im 2. Anlauf) auch das Final gefunden hatten, strahlte uns auch ein Smilie auf der Landkarte an.

Viel blieb jetzt von unserem Kurzurlaub nicht mehr über. Zum Abschluß ging es noch in das (muss ich schon sagen) sehr beeindruckende Olympiastadion. Das Spiel (Hertha – Braunschweig) war jetzt nicht so berauschend, aber eine gewisse Atmosphäre kann man diesem Stadion einfach nicht absprechen.

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mehr Bilder


Das letzte Highlight dieser Tage war dann der Besuch im Restaurant LARA´s, in dem wir alle eine Riesenportion Amerika bekamen und so getärkt den Restweg in unsere geliebte Homezone antreten konnten.

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Favoritenpunkte fischen in Amsterdam

Kennt ihr auch, oder? Da kommt man mal in eine Gegend, in die es einen sonst eher nicht verschlägt. Natürlich möchte man hier auch ein wenig seinem Hobby fröhnen und beschäftigt sich schon im Vorfeld mit den interessantesten caches. Genau dazu dienen dann die verschiedenen Statistiken wie Favoritenpunkte, GC-Vote etc.

Dieses Mal durfte ich beruflich nach Amsterdam, wo ich noch nie war. Schon allein die Fahrt dorthin versprach sehr interessant zu werden, liegen an der A1 doch so einige spannend klingende caches.

Aber der Reihe nach: Zuerst ist doch die Frage, wo man in Amsterdam übernachtet, wenn man keine Lust auf Hotel hat, aber dennoch stadtnah nächtigen möchte. Wir haben uns für eine B&B-Variante ganz in der Nähe des Zentrums direkt am Wasser entschieden. Extrem günstig gelegen, für einen sehr überschaubaren Preis. Tolle Wohnung mit Charme!

Die Fahrt nach Amsterdam sollte schon ein Erlebnis für sich werden. Bei recht gutem Wetter hatten wir uns einige Hochkaräter ausgesucht:

GC2R0GR Der lange Flug (460 FP)
GC2YZHK Freche Gö(h)re (732 FP)
GC3A73V TB Hotel des Landstreichers Key888 Nicht bei Regen (898 FP)

Mit über 2.000FP bei nur 3 caches war unsere Erwartung natürlich auch entsprechend hoch! Jeder einzelne hat sich gelohnt anzufahren. War es bei dem „langen Flug“ eine hammermäßige, weitreichende Installation, die uns staunen ließ, konnten wir unseren Augen und Ohren bei der „frechen Göhre“ nicht trauen. Neben technisch aufwendigen Arbeiten konnten beide caches vor allem auch durch ihre grandiose Ideen und dem tollen Überraschungeffekt punkten. Die Erwartungen wurden bei beiden caches nicht nur erfüllt, sondern sogar übertroffen. Wer jetzt neugierig wird und die caches nicht machen kann, kann sich gerne Spoilerbilder (hier) anschauen – aber bitte nur, wenn ihr den cache nicht mehr machen wollt, ansonsten lasst euch lieber überraschen.

Das Gleiche gilt für das tolle TB-Hotel des Landstreichers.

Diesen cache nutzten wir gleich , um ein Päuschen zu machen. Direkt an den Cache-Koordinaten gibt es auch einen kleinen Kiosk / Bistro. Auf einen Kaffee kann man hier also schnell einkehren. Die Betreiber wissen zwar von „komischen“ Vorkommnissen, die sich teilweise sogar rund um das Haus bis tief in die Nacht abspielen, aber mit Tipps konnten oder wollten sie nicht aufwarten. Eigentlich haben wir schon fast aufgegeben, bis wir uns dann doch noch ein Herz fassten und sich uns eine RIESENÜBERRASCHUNG offenbarte. Keine Ahnung, was vorbeifahrende oder gerade parkende Autofahrer dachten, als sie uns hier sahen… Guckt lieber nicht, wenn ihr die Möglichkeit habt, diesen cache noch zu machen, ansonsten (hier).

Nach der „erfolgreichen“ Autofahrt sind wir früh genug in Amsterdam angekommen, um die Stadt zu erkunden. Mein Termin war zum Glück erst am nächsten Vormittag. Also kramten wir die vorbereiteten Unterlagen heraus und machten uns auf einen langen Fußmarsch durch die Amsterdamer City. Bei schönem Wetter ist schon der Weg (auch ohne cachen) durch die kleinen Gassen oder an den Krachten entlang sehenswert. Irgendwie hat man durchgehend das Gefühl, in einer komplett anderen Welt zu sein. Kleinste Geschäfte, überall Bars und Bistros und natürlich die bekannten Coffee Shops. Wer es noch nicht gesehen hat, hat sicherlich schon viel davon gehört, ist aber trotzdem (so ging es uns) total überrascht!!

Als Cacher-Höhepunkt hatte ich uns das „Red-Light-District“, ein Multi quer durch die Amsterdamer Innenstadt und dem Rotlichtviertel ausgesucht. Bevor wir jedoch dazu kamen, wollten wir auch noch den höchstdekorierten Cache Hollands aufsuchen. Vorab hatten wir ja schon gehört, dass es sich wohl um den überbewertesten Cache Hollands handelt, was uns aber eigentlich nur noch neugieriger machte (bei über 1.000 FP mitten in der Stadt).

GC2TJKV Secret Door gestaltete sich dann als einfacher kleiner Tradi, den man schön mitnehmen kann. Und zugegeben, IRGENDWO würde dieser Cache sicherlich keine 1.000 FP bekommen. Aber die ganze Atmosphäre dieser Stadt, dieser Gasse und auch des so offensichtlichen Versteckes, treibt einen letztlich doch dazu an, auch ein blaues Schleifchen dort zu lassen

Mit dem ersten Fund im Rücken starteten wir unseren Rundgang, begleitet von dem tollen Multi GC20CWF De rosse buurt / The red light district. Von Station zu Station schlenderten wir durch die City und gewannen viele tolle Eindrücke. Eigentlich kann man den Rundgang gerne 2x machen – 1x um zu cachen und 1x um zu „erleben“. Die Aufgaben des Multi sind relativ einfach zu lösen, man wird durch China Town und natürlich auch das „Red Light District“ geführt. An der einen oder anderen Stelle sollte man dann den Foto tief in seiner Jackentasche verstecken…

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Nach den schönen 8 Stationen wurde es Zeit für ein kleines Sit-In. Zur Berechnung der Zielkoordinaten gönnten wir uns ein schönes, holländisches Bier im DWAZE ZAKEN. Lecker!!

Das die Zielkoordinaten aufgrund eines Rechenfehlers nicht stimmten, sollten wir hier noch nicht merken. Das Final fanden wir dann tatsächlich nicht 😦 Aber Dank unseres Ehrgeizes und der Hilfsbereitschaft des owners BIEGSTRA konnte die richtigen Koordinaten spät abends doch noch ermittelt werde. Die Suche am nächsten Tag gestaltete sich dann recht einfach und so rundete sich unser Amsterdam Besuch zu einem vollen Erfolg.

Also – jeder, der mit dem Gedanken spielt mal nach Amsterdam zu fahren – ES LOHNT SICH!!